Heißer Draht ins Jenseits

1974 (DFF). 13-tlg. ungar. Zeichentrickserie von József Romhányi und József Nepp („Üzenet A Jövöböl“; 1968-1969).

Adolar, Sohn der Budapester Familie Mézga, hat zufällig etwas sehr Praktisches entdeckt: eine Verbindung in die Zukunft. Mit Hilfe eines Radios, eines Regenschirms und des Ohrs von Hund Schnuffi kann die Familie Kontakt zu einem Nachfahren aufnehmen, der im Alter von 186 Jahren im 30. Jh. lebt. In der Zukunft sind viele Dinge erfunden worden, von denen man heute noch träumt, und wenn es in der Gegenwart mal wieder hakt, lässt sich Familie Mézga etwas per Lichtpost aus jener Zeit schicken. Das materialisiert sich dann auf dem Fensterbrett (was tragisch ist, wenn wieder keiner daran gedacht hat, das Fenster vorher aufzumachen). Die Hilfen aus der Zukunft erscheinen immer nur anfangs als Lösung für Probleme, auf Dauer aber als Verursacher von unendlichem Chaos. So wie der futuristische Ersatz für das kaputte Fernsehgerät: Durch den kommen Fernsehstars leibhaftig ins Wohnzimmer – aber bei einer Sendung über Bewässerungstechnik eben auch das Wasser …

Die Serie lief auch im regionalen Vorabendprogramm der ARD. Eine Fortsetzung bei Tele 5 trug den Titel Die Abenteuer der Familie Metzger. Die Familie und besonders ihr Sohn und Hund standen auch im Mittelpunkt der Serie Adolars phantastische Abenteuer.


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