Eine maßstabsgetreue Zusammenfassung des vierstündigen DSDS-Finales

Guten Abend.

Bla.

Gesang.

Bla.

Blabla.

Abstimmen! Jetzt!

Blablabla.

Bla. Dann schlechte Sketche.

Zurück zu Bla.

Blabla.

Blubber.

Bla.

Daniel.

Michael, 10. Mai 2009, 09:37.

Baby One More Time

Ist die frühere Co-Moderatorin von Deutschland sucht den Superstar, Tooske Ragas, jetzt eigentlich immer schwanger, oder wurde die sowieso gefeuert?

Und warum ist die Forschung noch nicht weit genug fortgeschritten, dass auch Marco Schreyl schwanger werden könnte?

Foto: RTL

Ein Bild aus glücklichen Tagen von früher.

Michael, 8. März 2008, 23:27.

Bohlen hat die Supermutter

Es gehört ja zum Job zum von Müttern, ihre Söhne und deren Arbeit zu mögen. Edith Bohlen jedenfalls scheint die Kontroverse um die Sendung Deutschland sucht den Superstar nicht zu stören und hält ihrem Sohn die Treue. Und sie schaut sich die Show nicht nur an, sondern ruft auch an. Gestern hat sie das 10.000-Euro-Gewinnspiel gewonnen, wie DWDL berichtet.

Damit könnte sie jetzt zum Beispiel ein Zehntel des Bußgelds bezahlen.

Michael, 21. Februar 2008, 13:12.

DSDS ist wieder da!

Endlich zeigt RTL wieder die ganze Bandbreite seiner Kompetenz. So viele Kontraste an nur einem Abend! Bevor am späteren Abend ein dicker Mann und eine dünne Frau wieder lustvoll über informierte Prominente herziehen, lachen am frühen Abend ein anderer dicker Mann, eine andere dünne Frau und Dieter Bohlen wieder rücksichtslos wehrlose Teenager aus. Bei meinem RTL ist wirklich für jeden was dabei.

Dazwischen kümmert sich ein Coach um ausgerissene Jugendliche, und es ist sicher nur eine Frage der Zeit, bis RTL den am Boden zerstörten Kandidaten aus Deutschland sucht den Superstar einen Fernsehpsychologen an die Seite gibt und daraus ein Coachingformat zimmert.

Michael, 23. Januar 2008, 21:14.

Deutschland sucht den Zusammenhang

Wenn man das Cover der aktuellen “TV Spielfilm” sieht, könnte man meinen… Ach, sehen Sie selbst:

Na? Warten Sie, ich mach’s etwas größer.

Wir sehen also Michelle Hunziker, die Moderatorin der ersten beiden Staffeln von Deutschland sucht den Superstar, neben dem DSDS-Logo und dem Schriftzug “Neue Chance”. Kehrt sie etwa zur fünften Staffel zurück?

Hahahahahaha!

Wer schon mal eine TV-Zeitschrift gelesen hat, weiß natürlich, dass die Covermädels nie, aber auch wirklich NIEMALS auch nur irgendetwas mit dem Inhalt des Hefts oder den Texten auf der Titelseite zu tun haben. Oder gar dem aktuellen Fernsehprogramm.

Es sei denn, Michelle Hunziker füllt vielleicht den Bewerbungsbogen im Heft aus…

Michael, 17. Juli 2007, 16:33.

Martin, Mark und Marco

Spüren Sie die Spannung in der Luft? Können Sie sich auch kaum auf dem Stuhl halten? Heute Abend entscheidet sich im großen Finale von Deutschland sucht den Superstar, welchen Namen wir in weniger als einem Jahr vergessen haben werden: Mark Medlock oder Martin Stosch.
Oder vielleicht doch Marco Schreyl?
Man kann ja mal hoffen.

Michael, 5. Mai 2007, 11:17.

Ruhe im Ring

Am Dienstag dieser Woche entscheidet die „Kommission für Jugendmedienschutz” (KJM) der Landesmedienanstalten in ihrem Beanstandungsverfahren gegen Dieter Bohlens Sprüche in Deutschland sucht den Superstar darüber, ob sie die Sprüche beanstanden, was dann in der Regel keine Konsequenzen hat. Aber die Bewandtnis der Landesmedienanstalten hat Stefan ja schon hier und da aufschlussreich dokumentiert.

Der KJM-Vorsitzende Wolf-Dieter Ring, zugleich Präsident der Bayerischen Landesmedienanstalt, empörte sich vergangene Woche ausführlich im Medienquartett des Deutschlandfunks, vom dem man gar nicht erwartete, dass er sich mit einem so popkulturellen Massenthema beschäftigen könnte.
Es war im Rahmen dieser Sendung ausgerechnet die öffentlich-rechtliche Konkurrenz, die Ruhe bewahrte. ZDF-Fernsehspielchef Hans Janke nahm zwar Dieter Bohlens, sagen wir, direkte Art nicht in Schutz, war aber endlich mal jemand, der die ganze Angelegenheit mit der nötigen Gelassenheit und Professionalität betrachtete und sogar offen zur Fortsetzung der Show appellierte.

Mit der Empörung würde ich mich zurückhalten, weil wir besser in unserem eigenen Laden nach dem Rechten sehen als bei der Konkurrenz. Da mit dem Finger drauf zu zeigen ist gratis, macht man schnell, hängt man sich an die Aufwallung anderswo an. Davon rate ich sehr ab. Die Frage nach dem Schielen, ob uns das nicht insgeheim auch gefällt, und wenn wir die Quoten hätten, umso mehr, auch da rate ich zur Vermeidung von Heuchelei. Natürlich ist das, was da stattfindet, Deutschland sucht den Superstar, (…) mit sieben, acht Millionen Zuschauern gesegnet. Das ist ein riesiger Erfolg, ein relativ stabiler Erfolg noch dazu, das ist für RTL mehr als die halbe Miete. Und in jedem solchen Erfolg, in einer so immensen Reichweite, steckt ja, vorsichtig ausgedrückt, irgendwo auch ein Qualitätsgeheimnis. Es ist nicht so, dass man etwas dauerhaft nur schlecht machen kann, sondern man muss wohl zur Kenntnis nehmen, dass sich in dem, was sich da abspielt, und wie es öffentlich verhandelt, zelebriert wird, verwertet wird, sehr viel befindet, womit man Leuten einen gehörigen Spaß machen kann.

Und:

Ich habe schon fast den Wunsch, dieses große, ja auch sehr jugendliche Publikum, das wir bedauerlicherweise nicht haben, in Schutz zu nehmen wiederum vor den Beschützern, weil ich glaube, dass diese Jugendlichen, diese vielen, die sich das ansehen, diese jungen Leute zwischen 15 und 25 und 30, dass die einen außerordentlich intelligenten Umgang damit haben. Nämlich einen eher ironischen. Die halten das nicht für Eins-zu-Eins-Realität und ein Muster von gesellschaftlichem Aufstieg, sondern sie gehen damit um wie mit einem großen, allerdings perfekt gemachten, inszenierten, aufgeführten, cross-promovierten Kasperletheater. Mit den richtigen Typen, die jetzt im Augenblick dran sind. Das heißt, da ist etwas gefunden. Und deswegen habe ich gesagt: Nicht grundlos so erfolgreich. Das ist nicht etwa eine große Rattenfängerei, sondern da macht ein Sender etwas mit Bedacht und mit großer Professionalität, und dieser Sender hat in Herrn Bohlen sozusagen den Paradeprotagonisten gefunden, ohne den das ganze vielleicht nicht so gut ginge.

Die ganze Diskussion bietet der Deutschlandfunk hier als Podcast an.

Michael, 12. Februar 2007, 00:02.

Unglaubvoll

Deutschland-sucht-den-Superstar-Jurorin Anja Lukaseder findet, dass die Wahl der Kandidatin Madeleine, den Hit „Unfaithful” von Rihanna zu singen, „etwas hoch gegriffen” sei. Hallo? Hat Frau Lukaseder das Lied schon mal gehört? Rihanna mag zwar eine tolle Interpretin für tanzbare Musik sein, scheitert an dieser Ballade jedoch selbst kläglich. Was soll man denn von den Kandidatinnen erwarten, wenn sie sich an solchen Vorbildern orientieren? Kann Rihanna bitte mal bei Dieter Bohlen, Heinz Henn und Anja Lukaseder vorbeischauen, mich würde die Meinung der anderen beiden dazu interessieren.

Michael, 10. Februar 2007, 21:26.


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