Stubbe — Von Fall zu Fall

1995–2014 (ZDF). 50-tlg. dt. Krimireihe von Peter Kahane.

Seit seiner Versetzung arbeitet der Dresdner Kommissar Wilfried Stubbe (Wolfgang Stumph) in Hamburg und ermittelt in Mordfällen. Dort hat er es mit seinem Kollegen Bernd Zimmermann (Lutz Mackensy) zu tun – was nicht immer einfach ist. Erst nach und nach freunden sie sich an, aber gesiezt wird weiter. Mit seiner Frau Caroline (Marie Gruber; ab Folge 12, November 1998: Renate Krößner) und den Kindern Christiane (Stephanie Stumph) und Fabian (Dirk Meier) lebt Stubbe in einer Hamburger Villa bei Carolines verwitweter Tante Charlotte (Margret Homeyer) – was auch nicht immer einfach ist. In Folge 8 im November 1997 eröffnet Fabian, der inzwischen eine Banklehre abgeschlossen hat, seinen Eltern, dass er nach Südamerika gehen möchte. Caroline stirbt in Folge 23 im November 2003 an einer akuten Thrombose. Drei Jahre später ist Stubbe für kurze Zeit mit der Psychologin Claudia (Joana Schümer) zusammen. Der Fotograf Helge (Wanja Mues) wird Christianes Freund und später Vater ihres Kindes. Auch Stubbe findet wieder eine neue Liebe. Ab Folge 43 Anfang 2012 ist die Gerichtsmedizinerin Marlene Berger (Heike Trinker) seine Freundin. Sie zieht im Januar 2014 beruflich in Stubbes Heimatstadt Dresden, und Stubbe geht in den Ruhestand.

Stumphs Filmtochter ist auch seine wirkliche Tochter. Das ZDF zeigte die Serie in loser Folge am Samstagabend um 20.15 Uhr. Alle Folgen hatten Spielfilmlänge. Bis 2000 trugen die Filme lediglich den Titel Von Fall zu Fall. Nach der Auswanderung des Sohnes und dem Filmtod der Ehefrau rückte Stubbes Familienleben immer weiter in den Hintergrund, nun standen hauptsächlich die Kriminalfälle im Mittelpunkt. Mit zuverlässig mehr als sechs Millionen und in der Spitze bis zu neun Millionen Zuschauern gehörte die Reihe über ihr fast 20 Jahre langes Bestehen konstant zu den erfolgreichsten im deutschen Fernsehen.


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