Abschnitt 40

Seit 2002 (RTL). Dt. Polizeiserie von Christoph Darnstädt.

Die Mitarbeiter der Berliner Polizeidienststelle „Abschnitt 40″ kämpfen gegen kleine und große Kriminelle, müssen sich mit Diebstählen, Überfällen, Geiselnahmen und Mord auseinander setzen. Der 1. Polizeihauptkommissar Georg Burrow (Heinz-Werner Kraehkamp) leitet den Abschnitt. Er ist streng, steht jedoch hinter seinen Leuten und ist so gleichzeitig Chef und Kollege. Zur Belegschaft gehören sein Stellvertreter Wolfgang Dudtke (Christof Wackernagel), Ulf Meiners (Sebastian Bezzel), der eine enge Freundschaft mit Melanie Folkerts (Cecilia Kunz) beginnt, der Witwe eines ermordeten Kollegen, ferner der Zyniker Harald Thomsen (Horst Kotterba), ein ehemaliger DDR-Vopo, der Deutschrusse Grischa Kaspin (Lenn Kudrjawizki), der prinzipientreue Vorzeigepolizist Sebastian Franke (Ole Puppe), der mit Ulfs Schwester Carola (Jeanette Arndt) verheiratet ist, die attraktive Cora Winkler (Nana Krüger), die ein Verhältnis mit ihrem Streifenwagenkollegen Jan Eisnach (Oliver Elias) hat, der aber verheiratet ist und eine kleine Tochter hat, Kerstin Rohde (Anne Kasprik), die ebenfalls eine Tochter hat, und die Kampfsportlerin Sonja Köhler (Eva Meier), die eigentlich aus Bayern stammt und neu auf dem Abschnitt ist. Anfang 2005 ist Wolfgang nicht mehr dabei, und Egon Lochow (Norbert Stöß) kommt dazu. Er ist wie Harald ein Ex-Vopo; ihm geht es jedoch vor allem um seine Karriere. Vordergründig ist er der lustige Sonnenschein, im Hintergrund intrigiert er. Ein Gewissenskonflikt bringt Ulf Meiners im September 2006 dazu, den Dienst zu quittieren. Nach einem Einsatz, der ihn ihn zwang, Nazis vor randalierenden Autonomen zu schützen, beschließt er, nach Spanien auszuwandern und dort eine neue Existenz abseits des Polizeidienstes aufzubauen. Neu zum Abschnitt kommt in der nächsten Folge Alexander Neufels (Felix Lampe).

Realistische Serie, die den Alltag von uniformierten Beamten deutlich härter zeigt als das Großstadtrevier. Die einstündigen Folgen liefen erfolgreich donnerstags um 21.15 Uhr. Am 17. Mai 2001 hatte RTL bereits einen zweistündigen Pilotfilm gesendet, um das Format zu testen. Für den Film erhielt Trevor Holland 2001 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Bester Schnitt“, die Serie selbst wurde drei Jahre hintereinander, 2003, 2004 und 2005, als beste Serie ausgezeichnet. Als Konsequenz aus diesem Erfolg bestellte RTL die vierte Staffel erstmals mit 13 statt wie bisher immer acht neuen Folgen, zeigte dann ab September 2006 aber doch erst nur fünf und den Rest bisher nicht.

4 Kommentare


  1. […] dass in der Kategorie „Beste Serie“, wohl aus Verzweiflung, drei Jahre in Folge Abschnitt 40 […]

  2. […] fragen, wieso ihr Image so beschissen ist? Tja, genau so einer bin ich auch. Immer wenn bei mir mal was gutes passiert, lässt das böse Ende nicht lange auf sich warten. Karma! Da wurde mir klar, dass ich […]

  3. Der letzte Satz ist nicht korrekt, da es sich bei den letzten 13 Folgen nicht um eine, sondern eigentlich um zwei Staffeln handelt, Staffel Nr. 4 besteht aus 8 Folgen und wurde im Jahre 2005 produziert, Staffel Nr. 5 besteht aus 5 Folgen und wurde im Jahre 2006 produziert.

  4. […] Wildfeuer, Kathrin Bullemer und Karsten Rühle (beteiligt u.a. an deutschen Fernsehjuwelen wie „Abschnitt 40“, Blackout“, „Im Angesicht des Verbrechens“) genau die richtigen Partner sind, um einen […]


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