Ich seh‘ etwas, was du nicht siehst

1953–1955 (ARD). Halbstündige Spielshow am Montagabend um 20.15 Uhr. Die Zuschauer zu Hause (es gibt keine Kandidaten im Studio) können Preise gewinnen, wenn sie optische Rätsel lösen. Zum Beispiel wird ein Musiktitel präsentiert und dann gefragt, wie viele Pedale die gesehene Harfe hatte.

Moderiert wurde die Sendung von der Berliner Journalistin Dagmar Späth, die Idee stammte von Ruprecht Essberger, der auch Regie führte. Zuschauer mussten die Antworten damals natürlich per Postkarte einsenden, eine Woche nach der Sendung wurden die Gewinner bekannt gegeben.

War ein riesiger Erfolg beim Publikum und kam auch bei der Kritik gut an. Es war die erste deutsche Gameshow, die fürs Fernsehen erfunden war und von den Möglichkeiten des Fernsehens Gebrauch machte – die meisten anderen Spielsendungen zu der Zeit waren Übernahmen von Radio Quizsendungen und eigentlich nur abgefilmt.


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