Keiner da


Foto: RTL

Guten Abend. Hier ist der automatische Blogbeantworter des Fernsehlexikons. Sämtliche Mitarbeiter unserer kleinen Seite sind heute ausgeflogen, weshalb wir die neue RTL-Livesendung Die Sonja & Dirk Show mit dem Dschungelduo Sonja Zietlow und Dirk Bach erst irgendwann morgen sehen werden. Dann bekommt man auch viel besser das Gefühl, das man auch sonst hat, wenn bei RTL eine Sendung „live“ ist. Falls Sie ihre Sicht der Show aber schon kundtun wollen, tun Sie sich keinen Zwang an, da unten ist Platz.

Michael, 29. August 2008, 21:40.

13 Kommentare


  1. Zumindest bis jetzt bin ich absolut positiv überrascht – die Beiden scheinen wirklich Spaß zu haben bei dem, was sie tun (wie auch immer man das, was sie tun, nennen mag), es ist sehr kurzweilig und fast schon rasant.

    Das könnte aber auch das Problem der Show werden: So etwas wie ein Konzept konnte ich bis jetzt noch nicht erkennen. Das kann ein Problem werden – muss es aber nicht.

    Erstmal seh ich den Beiden einfach weiter zu und habe Spaß dabei.

  2. Das Publikum klatscht, wie die Gastmoderatoren bei Shoppingsendern „Ohhh, was ein tolles Produkt“ sagen.
    Fremdschämen erreicht neues Niveau.

  3. Ach, wunderbar bloßgestellt 🙂 Also lustig war’s schon… Aber die Kritiker werden bestimmt nicht lang auf sich warten lassen.

    Und dass das Publikum so übertrieben klatscht, würde ich mal nicht unter fremdschämen abheften. Die Show macht sich ja lustig über die Produktpräsentationen á la Der Preis ist heiß.

  4. War das nicht auch Harry Wijnfoord, der zwischendurch die Produkte gezeigt hat?

  5. -da hat doch sone Frau einmal 2 badenden Polizisten heimlich die Klamotten geklaut…

    -die Zietlow ist klasse, kann aba nich autofahren

  6. Kann den Stimmen hier nur beistimmen:
    -das Konzept war mir selbst nach 60min nicht klar
    -das alberne Klatschen und die ständige (wenn auch sehr hölzerne) Ankündigung der Preise vom Wijnford..äh.. Calmund erinnern fatal an „Der Preis ist heiß“
    -und dadurch wirkt das eigentlich originelle Format plötzlich sehr trashig.

    Die Quoten kann man wohl als Katastrophe sehen.

  7. Stefan Friedrich,

    Hm, was ist so unklar an dem Konzept? Das ist einfach ein Kindergeburtstag mit Sonja Zietlow und Dirk Bach. Dabei ironisieren sich das Format und die Moderatoren selbst, dazu gehören auch die ständigen Ankündigungen der Preise. Und ich glaube nicht daß die trashige Wirkung Zufall ist, sondern gewollt. Ich habe mich sehr unterhalten gefühlt, fand die Sendung wirklich kurzweilig und lustig und bin außerordentlich enttäuscht, daß die Quote nicht gestimmt hat. Denn eigentlich ist das Format für deutsche Verhältnisse super originell, gerade weil es keinen tieferen Sinn hat. Aber man ist ja auch nur in Deutschland auf den Trichter zu kommen bei „Tutti Frutti“ über die unklare Punkteverteilung zu diskutieren, wo es doch offensichtlich um was genz anderes ging. Ich hoffe auf eine Fortsetzung.

  8. Die haben dafür „My Name ist Earl“ abgesetzt. Okay, vielleicht nicht dafür, aber doof ist es trotzdem. Doofer noch, als der Dicke und die Zicke zusammen.

  9. @Stefan Friedrich „Denn eigentlich ist das Format für deutsche Verhältnisse super originell“

    Das Format ist in England gelaufen als „Ant & Dec’s Saturday Night Takeaway“. Wegen Unregelmäßigkeiten bei dieser und anderer Sendungen(die britische Medienaufsicht nennt es auch „misleading the audience“) bei den Premium(Abzock)-Rufnummern wurde ITV zu einer Rekordstrafe von 7,8 Millionen Pfund verurteilt. Link: http://www.guardian.co.uk/media/2008/may/09/itv.tvfakery1

  10. Ja, war ne Wahnsinnsshow. Irgendwelche mir fremden Leute wurden öffentlich bloßgestellt, mit albernen Fotos, peinlichen Geschichten aus deren Leben und sonstigen Dämlichkeiten. Dazwischen hüpften dann noch dauernd zwei überdrehte Moderatoren herum.
    Was für ein Konzept.

    Und wenn mans in Bezug auf Earl setzen mag: Jedes Publikum bekommt das Programm, das es verdient…

  11. Stefan Friedrich,

    @twipsy: Ich weiß, daß das Format aus England kommt. Also lass es mich so audrücken: entgegen dem was sonst auf deutschen Bildschirmen zu sehen ist, ist dieses Format super originell. Und die Geschichte mit den Telefongewinnspielen hat mit dem Format eher weniger zu tun.

  12. Dass die beiden dann zur Höchstform auflaufen, wenn sie andere genüsslich durch den Kakao ziehen können, haben wir doch beim Dschungelcamp genießen dürfen.

    Leider sind es diesmal keine Promis, die sich da freiwillig (oder aus Geld- oder Publicitygier) zum Horst machen, sondern schlichte Normalos.

    Und die lieben Freunde versorgen RTL auch noch mit den peinlichsten Filmen und Fotos.

    Wer solche Freunde hat…

  13. Auf mich wirkte die ganze Sendung (besonders die Show in der Show) wie ein Hape-Kerkeling-Einspieler von 1991. So, wie man sich damals die Zukunft des Privatfernsehens vorgestellt hat, ist es endlich geworden.

    Das ganze war abgrundtief schlecht, aber doch irgendwie charmant. Es muss an den Moderatoren gelegen haben, die ja auch im Dschungel aus reinem trash Unterhaltung machen.


Senf abgeben?





Das Buch

die Autoren

Weitere Bücher

New York für Fern-SeherDie kleine House-Apotheke

Links