Bette Midler trifft Ruby Wax (und Alexander Gorkow)

Alexander Gorkow hat für die Wochenend-Beilage der SZ eines seiner unnachahmlichen Fan-Gespräche geführt, diesmal mit Bette Midler. Es ist, wie fast immer, klug und albern und eitel und ganz außerordentlich kurzweilig. Ich zweifle allerdings ein bisschen, dass er wirklich das englische Wort für „Schellenmütze“ wusste (ich weiß nicht einmal, was das auf deutsch heißt), jedenfalls nutzt er die Gelegenheit, Harald Schmidt nachzutrauern (dessen Fan er auch einmal war):

SZ: Bei uns gibt es nichts zu lachen.

Midler: Wieso das denn nicht?

SZ: Humor hat ein schlechtes Image bei uns.

Midler: Wirklich? Das ist aber auch schon wieder recht komisch, oder?

SZ: Aus der Entfernung vielleicht.

Midler: Gibt es keine komischen Sendungen?

SZ: Da treten Komiker mit Schellenmützen und lustigen Frisuren auf.

Midler: Verstehe … Keine guten Leute?

SZ: Es gibt ein paar. Aber die geben sich keine Mühe mehr. Die Witze sind Mist.

Jedenfalls ist das Gespräch nicht nur sehr lesenswert, sondern auch ein wunderbarer Anlass, die Begegnung von Bette Midler mit der grandiosen Nervensäge Ruby Wax aus dem Archiv zu kramen, die sie 1996 für ihre BBC-Show „Ruby Wax Meets…“ in London zum Shoppen bei Harvey Nicks schleppte:

(Das in der Sendung dann folgende Treffen von Ruby Wax mit Liza Minnelli ist noch weniger fassbar, aber das heb‘ ich mir für einen anderen Anlass auf.)

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Stefan, 28. September 2008, 00:32.

7 Kommentare


  1. Vielen Dank für den Hinweis auf das Interview. Was für eine Frau!

  2. Schellenmütze: Fool’s cap?

  3. Jesters Cap

  4. Wie oft habt ihr, sagen wir: in den letzten 100 Jahren, das Wort „Schellenmütze“ benutzt, egal in welcher Sprache?

  5. Ich sag‘ meistens einfach „Narrenkappe„…

  6. @ Stefan

    ..öh, 15 mal letzte Woche?
    Na gut, ich mach Fanshirts für Karnevalsvereine..
    :))

  7. ta-taaa, ta-taaa, ta-taaa! 🙂


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