KDD — Kriminaldauerdienst

Seit 2007 (ZDF). Dt. Krimiserie von Kathrin Breininger und Orkun Ertener.

Die Beamten des Kriminaldauerdienstes in Berlin-Kreuzberg nehmen die Ermittlungen in jedem Kriminalfall auf, führen sie aber nicht zwingend zu Ende. Sie sind dafür zuständig, die Tatumstände zu klären und die Angehörigen der Opfer zu informieren, geben manche Fälle aber nach Feststellung des Sachverhalts an die zuständigen Dezernate weiter. So bekommen weder die KDD-Beamten noch die Zuschauer immer die Lösung mit. Helmut Enders (Götz Schubert) ist der Chef des Teams, dem Kristin Bender (Saskia Vester), Jan Haroska (Manfred Zapatka), Leo Falckenstein (Barnaby Metschurat), Sylvia Henke (Melika Foroutan), Mehmet Kilic (Billey Demirtas) und Maria Hernandez (Jördis Triebel) angehören. Pro Folge haben die KDD-Leute mit bis zu einem halben Dutzend völlig verschiedener Fälle zu tun und dazu noch mit jeder Menge privater Probleme, die sich wiederum über etliche Folgen erstrecken.

Viel los in dieser ungewöhnlichen Krimiserie, die düster und realistisch daherkommt. Zum Start zeigte das ZDF einen 90-minütigen Pilotfilm an einem Freitag um 21.15 Uhr, auf diesem Sendeplatz laufen auch die weiteren 45-minütigen Folgen.

KDD — Kriminaldauerdienst wurde als beste Serie mit dem Deutschen Fernsehpreis 2007 ausgezeichnet und erhielt den Grimme-Preis 2008.

3 Kommentare


  1. […] Tatort-Kommissar Klaus Borowski – und die atemberaubende und preisgekrönte Krimiserie KDD – Kriminaldauerdienst. Ab Freitag zeigt das ZDF die zweite Staffel der nicht nur für ZDF-Verhältnisse […]

  2. Walter Kehl,

    Können sie mir sagen,was ein Kriminaldauerdienst ist,schlafen die Leute nie,arbeiten sie 24 Std. durch?
    Gruss W.Kehl

  3. Hier die Inhaltsangabe einer einzigen Folge am 20.03.2009 in „arte“ (aus TV TODAY. Und da wundert man sich, dass nicht viele solch Kudeelmuddel sehen wollen?):
    —>
    Das gesamte Computernetz ist zusammengebrochen. Die Fälle der Nachtschicht konnten nicht bearbeitet werden, dementsprechend chaotisch geht es auf der Wache zu. Der verhaltensauffällige, aber als harmlos bekannte Henry Zander wird verhaftet, weil er parkende Autos beschädigt hat, auch das von Manfred Rahn. Als Jan in der Wache ankommt, will Henry gerade türmen, woran ihn ein unscheinbar wirkender Mann eindrucksvoll hindert. Kristin setzt Rahn und Zander in getrennte Überwachungsräume. Als Enders kommt, greift er nicht in das Geschehen ein, sondern beordert Leo in sein Büro. Er bittet ihn, beim LKA nach dem Verbleib der Freundin von Pit zu fragen. Da gibt sich der Unbekannte als interner Ermittler der Dienstaufsicht zu erkennen und eröffnet Enders, dass Hendrik ihn wegen versuchten Totschlags angezeigt hat. Er beginnt, die Mitarbeiter zu befragen. Eine Frau ist vom Balkon gestürzt. Sylvia und Mehmet nehmen den Ehemann fest, weil er sich in Widersprüche verzettelt. In der Wache trifft endlich der Computerspezialist ein, aber Rahn verliert die Geduld. Er sieht, dass die Tür zu Zanders Überwachungsraum offen steht und beginnt, diesen zu beschimpfen. Ahnungslos schließt Mehmet im Vorbeigehen die Tür, die sich nur von außen öffnen lässt. Wild vor der Kamera gestikulierend versucht sich Rahn bemerkbar zu machen, aber die Überwachungsmonitore arbeiten nicht. Kristin sucht Rahn, findet ihn aber nicht mehr in seinem Zimmer. Der junge Dieb Enes fachsimpelt mit dem Computerspezialisten – all dies unter den Augen von Stieglitz, dem internen Ermittler, der scharf beobachtet. Sallek verweigert Leo, mit Birgit Pollesch, der Freundin von Pit, zu sprechen. Der lässt sich einen Trick einfallen und besorgt ihr einen Anwalt. Damit gewinnt er ihr Vertrauen. Sie will ihm helfen, den Drogendealer Han zu finden. Wütend trifft Sallek auf der Wache ein und beschuldigt Enders und seine Truppe, Geld aus Hans Wohnung genommen zu haben. Enders wirft ihn raus, aber Stieglitz‘ Interesse ist geweckt. Als die Monitore wieder funktionieren, sehen alle gerade noch, wie Zander Rahn tötet. Nur Sylvia, die wusste, dass Rahn bei Zander war, hätte das Unglück verhindern können – doch sie schweigt. Nach der Schicht will Sylvia nicht allein sein und bittet Leo, sie nach Hause zu begleiten. Auf Lisas Beerdigung hat ihre Zwillingsschwester Maren eine Panikattacke und weigert sich, aus dem Auto zu steigen. Zwischen Enders und seiner Frau kommt es zu einem handgreiflichen Eklat. Stieglitz, der die Beerdigung beobachtet, springt ein, als neben Enders und seinen Leuten ein Träger an Lisas Sarg fehlt.
    —-
    Reichlich überladen, sag‘ ich mal.


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