Die Jugendberaterin

2002–2003 (Pro Sieben). Einstündige Pseudo-Beratungsshow mit der Diplom-Sozialpädagogin Margit Tetz, die pro Sendung in zwei bis drei Fällen Jugendlichen konkrete Lebenshilfe bietet. Eine Schweigepflicht gilt hier nicht, da die Probleme von Laiendarstellern vorgetragen werden.

Tetz war jahrelang Mitglied des „Dr. Sommer“-Beratungsteams der Jugendzeitschrift „Bravo“ und als solche auch regelmäßig in deren Fernsehableger Bravo TV aufgetreten. Ihre eigene Show dümpelte in den Quoten vor sich hin, der vergleichsweise lange Atem des Senders reichte für genau ein Jahr, während dessen die Fälle immer konstruierter und extremer wurden. Dann verschwand Frau Tetz in eine „kreative Pause“, und Die Streetworker nahmen ihren Platz ein, eine Doku-Soap über die Arbeit von Sozialpädagogen (natürlich auch anhand erfundener und nachgestellter Fälle), die schon seit Monaten immer wieder bei der Jugendberaterin als längere Einspielfilme aufgetaucht waren.


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