Harald Schmidt bald wieder öfter und anderswo

Harald Schmidt wechselt erneut den Sender. Ab September 2011 wird er wieder die Sat.1-Zuschauer überfordern. Ein origineller Name für die Show, die zweimal pro Woche um 23.15 Uhr kommen soll, ist auch schon gefunden: Die Harald Schmidt Show.

Zum besseren Verständnis Harald Schmidts komplizierte Laufbahn nochmal im Überblick:

1988-1995 ARD
1995-2003 Sat.1
2004-2011 ARD
2011- Sat.1
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Michael, 13. September 2010, 15:49.

15 Kommentare


  1. Hm, und ab 2019 dann wieder bei der ARD?

  2. Toll. Dann wird man ja wieder mit Werbung zugemüllt.

  3. Harald Schmidt, Harald Schmidt, Harald Schmidt, den Namen habe ich schon mal gehört. Im Fersehen? Bei der ARD? Jetzt? Hab‘ ihn schon lange nicht mehr gesehen…

  4. Lasst uns den Klappstuhl ausgraben….

    🙂

  5. Interessant, dass von meinem Gefühl her Schmidt noch nicht 6 Jahre bei der ARD ist, eher 3. Aber ich kann ihn verstehen, niemand konnte ahnen, dass er ohne Pocher noch irrelevanter wird. Schmidt will wieder Aufmerksamkeit bekommen – und wenn es nur Hass ist.

  6. Sat.1 nimmt endlich seine Privatquasseler zurück, die im öffentlich-rechtlichen Fernsehen einfach nur noch unerträglich waren: Kerner, Pocher, Schmidt. Beckmann ist auch ein Ex vom Bällchensender; allerdings ist er unter den genannten noch am erträglichsten.

    Im verlinkten FAZ-Artikel wird die neue ARD-Programmplanung als Riesenproblem dargestellt. Dabei ist es für mich eigentlich eindeutig, was passieren sollte. (Okay, ein bisschen Hoffnung auf Wiederentdeckung öffentlich-rechtlicher Programmverantwortung ist natürlich auch dabei:)

    MO
    20:15 Serie für die älteren Zuschauer
    21:00 historische Doku
    21:45 Report MZ/Report M/Fakt
    22:15 Tagesthemen
    22:45 Beckmann

    DI
    20:15 Anne Will
    21:15 aktuelle Doku (ex-Mittwochnacht)
    22:15 Tagesthemen
    22:45 Maischberger

    MI
    20:15 Hart aber fair
    21:45 ARD-Exklusiv, die Reportage (event. zum vorangegangenen Diskussionsthema)
    22:15 Tagesthemen
    22:45 Film („Debut im Ersten“ u.ä.)

    DO
    20:15 Qualitätsfilm (ex-Mittwochsfilm)
    21:45 Panorama/Monitor/Kontraste
    22:15 Tagesthemen
    22:45 Show (Krömer, Inas Nacht usw.)

    FR
    20:15 Herzschmerz-Film
    21:45 plusminus
    22:15 Tagesthemen
    22:45 Tatort

    SA
    20:15 US-Film/Show
    22:15 Tagesthemen
    22:45 US-Film/Sport

    SO
    20:15 Tatort
    21:45 Günther Jauch
    22:15 Tagesthemen
    22:45 ttt
    23:15 Zapp/extra3

  7. @ Alibi:
    Nein, 2019 ist er alt genug fürs ZDF. 🙂

  8. @freiwild: Du willst tatsächlich „In aller Freundschaft“ abschaffen? Das ist ja geradezu revolutionär!
    Meinen Segen dazu hast du auf jeden Fall.

    Die Montagsserie darf aber ruhig „Mord mit Aussicht“ bleiben. Die ist für alle Altersgruppen was. Die komödiantische, minutenlange Stille in manchen Szenen überfordert auch die Kukident-Generation nicht.

    Mit einer halben Stunde wird sich der teure Günther Jauch allerdings auch nicht zufrieden geben.

    Und überhaupt: Früher hat das mit dem verlässlichen Programmschema doch auch geklappt (Dienstags kommt Dallas). Warum ist das erst in den letzten Jahren so schwierig geworden?

  9. @BlueKO

    Oh stimmt, die halbe Stunde für GJ ist mir glatt rausgerutscht, das geht natürlich nicht, obwohl dadurch die 22:15 für die Tagesthemen wirklich an alles 7 Tagen gelten würde.

    daher wohl eher:
    20:15 Tatort
    21:45 Günther Jauch
    22:45 Tagesthemen
    23:00 ttt
    23:30 Zapp/Extra3

    „In aller Freundschaft“ könnte doch als Web-Serie (bzw. für die Offliner als Video-Lesezirkel) weiterbetrieben werden; bezahlt von der Pharmaindustrie. Da müsste sich die Serienproduktion gar nicht umstellen.

  10. Die DVDs der MDR-Product-Placement-Serie könnten natürlich auch als Beilage zur Apothekenumschau geliefert werden. Da hat man genau die Zielgruppe beider Erzeugnisse getroffen.

  11. „Zweimal pro Woche“ ist doch mal ein innovatives Konzept. Das hatten wir noch nicht.

  12. @freiwild

    Beckmann ist also erträglicher als Schmidt? Ganz krasser Fall von Geschmacksverirrung.

  13. Zumindest finde ich, dass Schmidt es zu Sat1 Zeiten noch wert war, bis Mitternacht aufzubleiben. Was ich von seiner ARD Show nur noch teilweise behaupten kann.

  14. Zu HS (@dent42)

    Früher war ich mal ein großer Harald-Schmidt-Fan. „Psssst“ war einfach eine Klasse für sich, ebenso Schmidteinander und seine Version von „Verstehen Sie Spaß“ war die beste, die diese Show je gesehen hat. Seine Sat1-Show haben ich uhrzeittechnisch nicht so oft sehen können, aber wenn ich es konnte, hat es sicht immer gelohnt; auch weil er die Freiheiten, die er dort hatte, konsequenz ausnutzte. Bei seiner vierstündigen Rheinfahrt war ich offenbar der einzige Fernsehzuschauer, der sie komplett angeschaut hat und dabei prächtig unterhalten wurde.

    Doch das, was Schmidt in den letzten sechs Jahren für sein teurer Gebührengeld abliefert, ist noch nicht einmal mehr der Schatten seiner Selbst; es ist einfach zum Abgewöhnen. Harald Schmidt war genial als zynischer Kabarretist, aber inzwischen ertrinkt er in seinem Zynismus, der ihn selbst inzwischen tot langweilt völlig. Ich kann mich nicht an eine einzige ARD-Sendung mit ihm erinnern, die irgendwie erinnerungswürdig gewesen wäre, und auch off air habe ich ihn im letzten halben Jahr zweimal erleben dürfen; es war eine Enttäuschung sondersgleichen.

    Dass sich Harald Schmidt verändert hat, und nicht ich, merke ich daran, dass ich bei seinen alten Videos, die man auf Youtube und sonstwo findet, bis heute lachen kann; bisweilen ziehe ich mir auch die Schmidteinander-DVDs rein, die ich mir vor ein paar Jahren gekauft habe. Aber der Schmidt des Jahres 2010? Nein danke, zum langweilen kann ich auch der Wandfarbe beim Verblassen zuschauen.

  15. Silvio Machunze,

    die verschiebung der politsendungen ist ein skandal, der hier überhaupt kein echo findet(über gründe möchte ich lieber nicht spekulieren). die arbeitende bevölkerung, die nicht erst um 9 oder 10 im büro sitzen muss, ist somit ausgesperrt von einem der wenigen gründe noch gebühren zu zahlen.


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