Simon & Simon

1986–1990 (ARD). 135-tlg. US-Krimiserie von Philip DeGuere („Simon & Simon“; 1981–1988).

Zwei ungleiche Brüder betreiben gemeinsam ein Detektivbüro in San Diego. Der konservative, ordentliche und ambitionierte Andrew Jackson Simon, genannt A.J. (Jameson Parker), versucht ständig, seinen älteren Bruder Rick (Gerald McRaney), einen draufgängerischen Lebenskünstler, zum vermeintlich Besseren zu bekehren. A.J. wohnt in einem blitzsauberen Apartment direkt hinter ihrem Büro, Rick auf einem schäbigen Hausboot. Ihre Mutter Cecilia (Mary Carver) betrachtet den Job ihrer Söhne mit Skepsis, weil sie der Meinung ist, dass man damit nicht genug verdienen kann. Konkurrenz kommt anfangs von dem sturen Brummbären Myron Fowler (Eddie Barth), der seine eigene Detektei direkt gegenüber hat. Ausgerechnet dessen Tochter und Sekretärin Janet (Jeannie Wilson) unterstützt die Simons oft bei ihren Fällen – A.J. war früher mal mit Janet verlobt und hat für Myron gearbeitet – das tut ferner der Polizist Marcel „Downtown“ Brown (Tim Reid). Seine Nachfolgerin Abby Marsh (Joan McMurtrey) ist weit weniger hilfreich.

Dank einer Mischung aus Krimi, Action, Stunts und amüsanter Geschwister-Kabbeleien eine der populäreren US-Serien der 1980er. Nach einem abendfüllenden Pilotfilm zur besten Sendezeit am Samstagabend um 20.15 Uhr liefen die einstündigen Folgen im Vorabendprogramm. 20 Folgen wurden in Deutschland nicht gezeigt.

Ein Kommentar


  1. Joachim Tennstedt und Frank Glaubrecht wurden damals während einer Funkausstellung in einer von den Werbefernsehgesellschaften gemeinsam produzierten Show für die beste Synchronisation einer Serie ausgezeichnet.

    Bis heute finde ich den Namen von Ricks Boot sensationell: „Hole in the water“


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