Barbapapa

1974—1975 (ZDF). 70-tlg. frz.-jap. Zeichentrickserie von Annette Tison und Talus Taylor („Les Barbapapas“; 1974).

Wie anmutig. Ein fetter rosa Klumpen wächst aus dem Boden im Garten: Barbapapa. Die bemerkenswerteste Eigenschaft des gutmütigen rosa Dings: es kann seine Form verändern. So verwandelt er sich in ein Planschbecken, eine Treppe, einen Kinderwagen oder ein Häuschen. In den ersten Folgen reist er mit seinen menschlichen Freunden Lotte und Stefan um die Welt, sieht Indien und Amerika. In Folge 8 lernt er endlich die Frau seines Lebens kennen: Barbamama. Gemeinsam setzen sie sieben Kinder in die Welt, finden ein eigenes Zuhause und sind fortan eine richtige Familie. Auch alle anderen Familienmitglieder sind Formwandler, weshalb sie zu neunt prima den Schriftzug „Barbapapa“ darstellen können. Zu erkennen sind sie an ihrer jeweils gleich bleibenden Farbe: Barbakus ist gelb, Barbalala grün, Barbaletta orange, Barbabo schwarz und zottelig, Barbabella lila, Barbarix blau und Barbawum rot.

Die nur fünfminütigen Folgen liefen im Vorabendprogramm, oft direkt vor den heute-Nachrichten. Die Geschichten basierten auf französischen Kinderbüchern. In der französischen Fassung hießen Barbapapas menschliche Freunde der ersten Folgen François und Claudine. Der Name Barbapapa leitete sich ab von dem französischen „barb-à-papa“, was sinngemäß „Bart des Vaters“ heißt und die Bezeichnung für Zuckerwatte ist. RTL zeigte fast 30 Jahre später eine Fortsetzung unter dem Titel Um die Welt mit Barbapapa.

2 Kommentare


  1. Ohne klugscheißen zu wollen, aber „barbe à papa“ heißt meines Wissens „Großvaterbart“. Das ergäbe auch mehr Sinn, da Zuckerwatte ja auch weiß ist und so’n bisschen aussieht wie ein „klassischer“ Großvaterbart.
    Ups, jetzt hab ich es doch gemacht.

  2. Als Kind – super! Als ich vor ein paar Jahren durch Zufall mal wieder in eine Folge gestolpert bin, dachte ich, man sollte vieleicht das eine oder andere Rauchen, um das Psychodelische daran wirklich gut zu finden. 🙂


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