Schüttel dein Haar für mich!

Können wir uns darauf einigen, dass es sich bei „Whip My Hair“ von der zehnjährigen Willow, Tochter von Will Smith, um einen der nervigsten Titel aus den aktuellen Charts handelt?

Aber es gibt ja Coverversionen, die besser sind als das Original. Wesentlich angenehmer wird der Song in der Version von Neil Young und Bruce Springsteen, wie sie in Late Night with Jimmy Fallon zu hören war. Hinter Neil Young verbirgt sich dabei in Wirklichkeit Jimmy Fallon, und hinter Bruce Springsteen Bruce Springsteen.

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Michael, 1. Februar 2011, 11:04.

9 Kommentare


  1. Gibt’s denn auch Reis, Baby?

  2. Ich kann mich des gefühls nicht erwehren, dass Will Smith kein übermäßig guter Vater ist… Nicht nur wird der sohn vor jede kamera gezerrt die nicht bei drei auf den bäumen ist und ist in jedem von papas filmen dabei, jetzt darf willow (wirklich? will smith’s tocher heißt WILL-ow?) einen auf pop-star machen. so lernen sie gleich von anfang an bescheidenheit. und die medien saugen sie aus noch bevor sie die pubertät erreicht haben.

  3. Ich habe so gar keine Ahnung, was in den US of A abgeht an Rechtsstreitigkeiten, Abmahnungen, „Gebashe“ und Rumgedisse zwischen Künstlern, Nachahmern und Komikern/“Comedians“… OK.
    Aber mir kommt es aus meiner (ich wiederhole: unverbindlichen und bescheidenen) Sicht vor, als würde in Übersee wesentlich kreativer und für alle (!) Beteiligten entspannterer (?!) und lukrativer (?!!) mit Coverversionen und Veralberungen umgegangen als hierzulande. Und damit wirken „die“ in aller Regel auch noch lustiger und interessanter als die reichlich steife Szenerie hierzulande. (Den letzten Satz meine ich ohne Einschränkungen, das ist meine Meinung.)
    Vergleiche die aktuellen Peinlichkeiten rund um:
    1. „Nichts reimt sich auf Himmel“ (kann ich das markenschützen und abmahnen lassen?)
    und
    2. das hervorragend musizierte und inszenierte hier oben angeführte Beispiel (unter Beteiligung eines global bekannten Starmusikers)
    und
    3. mein Lieblingsbeispiel, wie jemand mit Veralberung umgeht – zwei Videos, bitte in der vorgesehenen Reihenfolge schauen:
    a) (2005: David Armand interpretiert ein Lied wörtlich, leider nur kurzer Ausschnitt)
    http://www.youtube.com/watch?v=fk7KhIJfNRI
    b) (2006: Die Künstlerin hat offenbar überhaupt kein Problem damit, im Gegenteil)
    http://www.youtube.com/watch?v=osnUB9bUm-E
    Was ich sagen will: Wo ist hierzulande die Lässigkeit? Und deren Forum? Zumal im TV?! Wo ist die „Spätnacht“ hierzulande?

  4. ? trivial Marken- und Patentanmeldungen gibt es in den Staten auch genug…

    der Komponist von „Hallo Bimmelbahn“ hat auch kein Problem damit Geld von Duck Sauce zu bekommen…

    Achim & Kalki sind ja auch keine Feinde mehr und selbst mit dem Barthwitzkopierer ist man nachsichtig…
    http://www.ffn.de/aktuell/uschi.html

  5. @Kommentator
    Auch wenn ich dir prinzipiell Recht gebe, aber zu deinem 3. Beispiel fällt mir spontan dies hier ein: http://www.youtube.com/watch?v=7l4Vm-n6OVc

  6. Das „Neil“ und Bruce Video versteh‘ ich. Die Kommentare weniger … (oder muss man Unterschichtenfernsehn kennen, um zu verstehen & mitreden zu können?)

  7. @Frank.n.stein: Wenn Dir die Kombinatoin Will und Will-ow schon skurril erscheint, man ist in der Familie immerhin konsequent: Die Mutter vom Sohnemann Jaden heisst Jada 🙂

    @Klaus: Nein, man versteht die Kommentare auch so ganz gut, wenn man den Links folgt. Kein „Unterschichtenfernsehen“ zu sehen reicht als Medienkompetenz da leider nicht aus.

  8. […] noch die kleinen Freuden. Lieder wie „Whip my Hair“, selbstverständlich nicht in der Originalversion von Will Smiths Tochter, sondern von Jimmy Fallon, der sich in eine 1:1 Kopie von Neil Young […]

  9. War ja klar, dass nach knapp zwei Monaten die Videos schon nicht mehr zu sehen sind, wenn man mal ein bißchen nachlesen will… 🙁


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