Top, der Thommy geht
Wenn der Unfall bei Wetten, dass…? im Dezember nicht passiert wäre, und Thomas Gottschalk hätte trotzdem in absehbarer Zeit seinen Abschied angekündigt, wäre dies in der öffentlichen Medienjournalistenwahrnehmung als logische Folge der kontinuierlich bröckelnden Einschaltquoten der vergangenen Jahre ausgelegt worden, als überfälligen Schritt zur Erneuerung der Sendung, und Gottschalk wäre abgetreten wie ein Boxer, der nach einer von Siegen geprägten Karriere ausgerechnet den letzten Kampf als Verlierer beendet.
Das hätte er nicht verdient gehabt.
Auch ich schlage seit Jahren auf Gottschalk ein, und es hat sich nichts geändert an meiner Auffassung, dass er seit langer Zeit ein schlechter Interviewer ist, der endlose Entweder-oder-Fragen stellt und seine Gesprächspartner dann nicht einmal zu Wort kommen lässt, ein schlechter Gastgeber, der die Gäste durch seine Unkenntnis ihrer Arbeit beleidigt, ein Heuchler, der permanent über das Niveau der Ekel-Privatsender, über Realityshows und über diese furchtbare neumodische Musik lästert, sich dann aber selbst mit Ekelwetten, in denen Kandidaten Tierkacke am Geruch erkennen müssen, auf dieses Niveau herablässt, Protagonist einer Realityshow wird und diese furchtbaren neumodischen Musiker in seine Sendungen einlädt. Wenn Gottschalk Interviews gibt, sind diese oft von einer unglaublichen Arroganz geprägt, wie man sie sonst nur vom FC Bayern München kennt, weil er jederzeit erkennen lässt, dass er sich selbst und seine Sendung für die Allergrößten hält.
Der Punkt ist nur: Es stimmt ja. Sie sind ja tatsächlich die Allergrößten. Alle sind auf ihrem Gebiet die unangefochtene Nummer 1. Zwischendurch mag es immer mal wieder ein Borussia Dortmund oder ein Supertalent geben, das sie kurzfristig von der Spitze verdrängt, aber auf lange Sicht bleiben immer die Bayern und Gottschalk mit Wetten, dass…? konkurrenzlos an der Spitze.
Dass die Quoten des Showdinos in den vergangenen Jahren rückläufig waren, lag nicht an ihm oder am altbekannten Konzept. Die Konkurrenz durch immer mehr Kanäle, immer aggressivere Mitbewerber und immer günstigere DVDs sorgt von selbst für eine Verteilung der vorhandenen Zuschauermasse auf immer mehr Anbieter; dass da jeder Einzelne Abstriche machen muss, ist nicht zu vermeiden. Im Gegenteil: An Gottschalk und am Konzept der Sendung liegt es, dass die Quoten überhaupt noch so hoch sind, dass bisher niemand sonst dauerhaft mithalten konnte. Sendung und Moderator sind eine Tradition wie die Tagesschau, die ja auch niemand anschaut, weil die Nachrichten dort so besonders gut aufbereitet werden, sondern schlicht weil sie da ist und schon immer da war. Wetten, dass…? ist eine gelernte Tradition, die man sah, weil sie so war, wie sie war. Das haben leider das ZDF und Gottschalk nie verstanden und deshalb in den vergangenen Jahren immer wieder panisch Änderungen am Konzept, der Gästeauswahl und dem Niveau der Wetten vorgenommen, die den Abwärtstrend eher beschleunigten als ihn aufzuhalten.
Womöglich hätte das ZDF irgendwann auch noch panisch den Moderator gegen einen Jüngeren austauschen wollen. Auch das hätte Gottschalk nicht verdient gehabt.
Was immer man von ihm hält: Gottschalk ist ein verdienter Fernsehmacher. In den 80ern war er ein junger Trendsetter auf der Höhe seiner Zeit und die einzige logische und zwangsläufige Wahl für die Nachfolge von Frank Elstner bei Wetten, dass…?. In den 90ern war er das Maß aller Dinge. In den Nullern wandelte er sich vom Berufsjugendlichen zum Früher-war-alles-besser-Opa, war aber der letzte große Entertainer für die ganze Familie und seine Sendung die einzige der alten Garde von Traditionssendungen, von der bisher weder der Moderator noch die Zuschauer die Nase voll hatten. Und in den 10er-Jahren ist er immer noch auf Sendung, weil jemandem wie Gottschalk niemand vorzuschreiben hat, wann er aufhören soll. Wer seinem Sender so viel genutzt hat wie Gottschalk, hat einzig und allein selbst zu entscheiden, wann er aufhören will. Alles andere hätte er nicht verdient.
Er hatte es auch nicht verdient, dass nach seiner vom Saalpublikum sehr bedauerten Abschiedsankündigung gestern Abend die blonde Assistentin, die gerade erst neu zur Sendung hinzugekommen ist, fast ebensoviel Redezeit für sich beanspruchte wie er, als wäre sie ein ähnlich relevanter Bestandteil der Show.
Das ZDF hat jetzt die Chance, jemanden für die Moderation der Sendung zu gewinnen, der ihren Status als Europas größter Fernsehshow und als Unterhaltung für die ganze Familie erhalten kann. Jemand, der nicht nur in einer Zielgruppe populär ist, sondern in allen. Jemand, der ebenso ein großes Gesamtpublikum mit seinen Filmen im ZDF erreichen kann wie ein großes junges Zielgruppenpublikum mit seiner Personalityshow bei RTL. Jemand, der mit 46 jung genug ist, um die Show noch lange machen zu können, aber schon lange genug im Geschäft, um auch von den ältesten ZDF-Zuschauern akzeptiert zu werden. Jemand, der witzig und schlagfertig ist und mit Prominenten ebenso charmant umgehen kann wie mit Normalo-Kandidaten. Jemand, der wie damals Gottschalk heute die einzige logische Wahl für die Nachfolge ist. Jemand namens Hape Kerkeling.
Natürlich könnte das ZDF auch dem einzigen anderen bekannten Entertainer ein Angebot machen, der derzeit ein großes Publikum für eine große Samstagabendshow erreicht, aber Stefan Raab wird klug genug sein zu wissen, dass die beiden nicht zueinander passen würden.
Oder das ZDF wählt den bequemen Weg und gibt die Sendung einfach an den hauseigenen Jörg Pilawa, der sie genauso routiniert und egal wie jede andere seiner Shows wegmoderieren wird und macht damit aus der Samstagabendshow schlicht irgendeine Samstagabendshow.










13. Februar 2011 um 20:21
Toller und kluger Kommentar, danke!
13. Februar 2011 um 20:26
Wolfgang Lippert wäre auch noch verfügbar, glaube ich.
Aber ganz ehrlich: Ich will Hape Kerkeling nirgendwo als Moderator haben. Ich finde ihn als Moderator entsetzlich. Die meisten Komiker sind als Moderatoren (gerade von Nicht-Comedy-Sendungen) einfach nur Fehlbesetzungen, und Hape Kerkeling ist da keine Ausnahme. Dazu kommt, dass sowohl Publikum als auch Talkgäste immer erwarten würden, dass er die Gespräche mit seinen Gästen nicht ernst nimmt und sie als Basis für Scherze benutzt.
13. Februar 2011 um 20:30
Kerkeling wäre sicherlich eine tolle Wahl, aber er hat noch nie lange eine Show moderiert und wäre wohl auch bei “Wetten, dass..?” nur zwei, drei Jahre an Bord. So gesehen ist Kerkeling für mich kein Mann, der eine dauerhafte Lösung für die Show darstellt.
13. Februar 2011 um 20:31
Was man an Gottschalk hatte (bzw. ja erstmal auch noch hat) merkt man erst so richtig, nachdem jetzt die Namen von potentiellen Nachfolgern die Runde machen.
Ich fände Kerkeling da auch die mit Abstand beste Wahl, auch wenn ich ihn teilweise für etwas zu “überdreht”, bzw klamaukig halte.
Für mich steht er immer noch irgendwie für diesen “Sketch-Up” Humor, wo sich die Leute mit dicken Brillen und schiefen Zähnen kostümieren und am Ende doof in die Kamera gucken, damit die Leute Bescheid wissen, dass sie jetzt lachen können.
13. Februar 2011 um 20:50
Ich finde, man sollte dem Militärrat und dem Volk genügend Zeit geben, einen geeigneten Mann zu finden, der diese Lücke würdig auszufüllen weiß.
13. Februar 2011 um 21:22
Pilawa wäre gut, dann würde der merken, dass er es nicht mal halb so gut kann wie Gottschalk und vielleicht würden die Leute dann merken, dass er (ähnlich wie Beckmann) den Moderator nur spielt. Wenn Pocher nicht schon in Öffentlichen Rundfunk gescheitert wäre, wäre er jetzt sicher auch Kandidat – schwein gehabt.
13. Februar 2011 um 21:59
Auch wenn ich ihn persönlich nicht so mag, glaube ich doch, dass Matthias Opdenhövel das Zeug dazu hätte.
Weitere Vorschläge: Götz Alsmann. Ist als Alleinunterhalter stark, behandelt Gäste frech, aber nie respektlos.
Hubertus Meyer-Burckhardt. Ist mehr Journalist, aber irgendwie wäre das mein “Geheimvorschlag”.
Und wenn er akzeptiert, dass “Wetten, dass..?” Familienunterhaltung sein soll und man sich auch entsprechend benehmen muss: Oliver Welke.
13. Februar 2011 um 22:18
Spannende Sache über die Gottschalk-Nachfolge zu spekulieren. Dumm nur, dass der Hauptbetroffene, also der Zuschauer, keinerlei Einfluss auf die Entscheidung hat.
Hätte man ein offenes Ohr für das Publikum, wäre Pilawa wieder bei Radio Schleswig-Holstein.
13. Februar 2011 um 22:46
Äh, muss es eigentlich ein Mann sein? Ich bin zum Beispiel mal auf Anke Engelke beim ESC gespannt, da ich ihre Moderationsfähigkeiten bislang nicht so recht einschätzen kann.
Eine “Wetten, dass..?”-Moderatorin hätte zudem den Vorteil, dass man die blonde Grinsekatze, die sich derzeit “Assistentin” nennt, relativ geräuschlos entsorgen könnte.
13. Februar 2011 um 22:54
@Alex: Guckst Du am 19. um 19:00 auf 3sat Abschlußveranstaltung der Berlinale. Dann kannst Du sehen wie gut die Frau auf internationalem Parkett klar kommt und dreisprachig moderieren kann.
13. Februar 2011 um 23:06
Pilawa geht gar nicht, aber immerhin würde er öffentlich scheitern. Hape wäre toll. Am besten fände ich ja eine wechselnde Moderation, von mir aus mit Hunziker als stetig festen Bestandteil. Das könnte das ZDF machen, bis die Kandidaten alle sind und dann weiß man ja wer es kann und wer nicht. Aber natürlich wird das ZDF die maximal unkreativste Lösung umsetzen.
13. Februar 2011 um 23:50
@ rex lex: Lustige und spannende, aber im deutschen Fernsehen völlig undenkbare Idee.
Der US-Sender CBS hat das mal gemacht, als Mitte 2004 der Late-Night-Moderator Craig Kilborn seine tägliche “Late Late Show” aufgab. Ein halbes Jahr lang durften verschiedene Probanden jeweils eine Woche lang moderieren. Die besten später noch mal eine Woche. Am Ende blieb Craig Ferguson übrig, der die Sendung nun seit mehr als sechs Jahren macht und erfolgreicher als sein Vorgänger ist.
14. Februar 2011 um 01:09
Wieso soll diese ausgelutschte Show denn überhaupt weitergehen? Die ersten zwei Jahre mit Oberlangweiler Frank Elstner waren wegen der neuartigen Idee mit den Wetten (und den Wetteinsätzen!) noch ganz nett, seither ist es eine auf viele Stunden ausgedehnte Show mit 10 min eigentlichem Inhalt, mit Elstner, Lippi, Gottschalk. Die Wetten sind vorhersehbar und langweilig, das nichtgssagende Gelaber der Hollywoodstars über ihren neuesten Film interessiert keine Sau, und die Popmusik kann man sich auf Youtube ansehen. Also: abschaffen, endlich.
14. Februar 2011 um 01:59
Volltreffer, sensationell auf den Punkt gebracht. Hape Kerkeling wäre der Mann, der die große Samstagabendunterhaltung für die ganze Familie retten könnte. Dummerweise kann ich mir vorstellen, dass was dran ist an dem Gerücht, dass Thomas Bellut Herrn P. ein Versprechen gegeben hat. Eines, für das er sich in den A. beißt. So es denn stimmt.
14. Februar 2011 um 08:38
[...] Beim Fernsehlexikon geht das lustige Rätselraten um die ZDf-Sendung Wetten, dass..?? los, nachdem Thomas Gottschalk seinen zweiten Abgang aus der Sendung angeköndigt hat. [...]
14. Februar 2011 um 08:59
Anke Engelke war mit ihrer eigenen Show, die ja eine Nachfolge von Harald Schmidt bei Sat 1 werden sollte, schon kläglich gescheitert. Das Format ist nicht ihr Ding.
14. Februar 2011 um 09:11
Es wird wohl Jörg Pilawa werden oder noch schlimmer ein von RTL weg gekaufter Langeweiler wie Marco Schreyl werden, die Show wird wie du schon geschrieben hast beliebig werden und das Jahr 2015 nicht mehr erleben.
Jetzt rächt es sich halt dass das ZDF keine kleinen, innovativen Formate mehr hat, in dem sie Nachwuchs aufbauen können, so wie damals Gottschalk mit Na sowas.
Es gibt wenige, denen ich zutrauen würde, das Ruder bei Wetten dass nochmal rumzureissen.
Als rbb/Radio Eins Fan vielleicht noch Jörg Thadeusz, vielleicht so gar in Doppelmoderation mit Kurt Krömer.
Moderieren Ant und Dec in UK nicht auch normale Shows?
Wenn sie ihre Gagschreiber mitnehmen könnten wären Zietlow/Bach ja mal einen Versuch wert, schlechter als Pilawa kann das auch nicht werden…
14. Februar 2011 um 09:20
Na und am Ende macht’s dann vermutlich Markus Lanz. Oder das ZDF kauft dafür Marco Schreyl, damit das junge Zielpublikum angesprochen wird.
14. Februar 2011 um 09:35
Das ZDF ist damals mit Gottschalk ein Risiko eingegangen: etwas flapsig, frech sogar, eher jüngere Menschen ansprechend, Frisur und Kleidung außerhalb des Mainstreams. Und hat gewonnen.
Routinierte Langweiler wie Pilawa oder dieser Kochsendungsmensch würden zu einem quälenden Niedergang von “Wetten dass…?” führen. Wünschenswert wäre daher ein neuer Coup, jemand, der frischen Wind in die angestaubte Sendung bringt, nicht zu alt, der auch mal aneckt. Ina Müller…
14. Februar 2011 um 09:45
immerhin: weder Dieter Bohlen noch Heidi Klum kommen als Nachfolger/in in Frage.
14. Februar 2011 um 09:51
Tja, wäre eine gute Lösung mit Kerkeling. Das Problem ist nur, dass er seit einiger Zeit und nachdrücklich betont, sich mit 50 aus dem Fernsehen zu verabschieden.
14. Februar 2011 um 10:06
Vielleicht sollte man abwechselnd mehrere Moderatoren testen. Bei dieser Freitag-Abend-Talkshow (3nach9?) hat man ja auch mehrere Gastmoderatoren eingesetzt. War ganz interessant anzuschauen. Am Ende kann das Publikum entscheiden, wen sie am liebsten hätten.
Wird wohl eine Wunschvorstellung bleiben, aber für mich wäre es die sinnvollste Lösung.
14. Februar 2011 um 10:18
Stefan Raab sollte eine Castingshow veranstalten, bei der der Nachfolger von Thomas Gottschalk gesucht wird: WmfdnzJWD
(Wer moderiert für die nächsten zwanzig Jahre Wetten Dass)
14. Februar 2011 um 10:26
Guter Kommentar. Dennoch einige Einwände. Zunächst einmal ist Gottschalks Begründung höchst merkwürdig: Er könne nicht mehr so fröhlich sein wie vorher, sagte er – um dann zweieinhalb Stunden als sei nichts gewesen weiterzumachen. Ziemlich zweifelhafte Begründung, die eher als willkommener Vorwand erscheint.
Hape Kerkeling ist natürlich undenkbar als Moderator. Sein Humor würde abgeschliffen wie eine Nagelfeile, die man an einen Stein reibt. Pilawa geht natürlich auch nicht. Die anderen in den Kommentaren gemachten Vorschläge sind zumeist Pseudo-Komiker oder abgehalfterte Talkshow-Heroen. Jetzt zeigt sich, dass die Sendung schon allzu lange nichts mehr mit ihrer ursprünglichen Intention zu tun hatte, sondern zu einem reinen Werbeforum für Ton- oder Bildträger geworden ist. Wie Domestiken dürfen die Wettkandidaten durch den Hintereingang lauschen und – Höhepunkte im Leben des Normalsterblichen – dem Star vielleicht auch einmal die Hand schütteln. Die Assistentin kümnmert sich um die Kandidaten – der Showheld parliert zumeist geistfrei mit schlecht simulatan übersetzten Promis. Gottschalk war schon lange kein Showmaster oder Moderator mehr: er war ein besserer Werbeconferencier, ein Stichwortgeber. So einen gibt es im deutschen Fernsehen nicht mehr. Also wäre es konsequent die Sendung in dieser Form aufzugeben. Kuriose Leistungen kann man auch in 60-Minuten-Formaten präsentieren.
Wenn das ZDF weitermacht und die Sendung schnell an die Wand fahren will, sollte man Harald Schmidt als Moderator holen. Der hat ja auch schon seit Jahren keine Lust mehr.
14. Februar 2011 um 10:51
[...] Bildung, seine Sendung am Samstag hatte Überlänge und war doch kurzweilig„, kurzum „ein verdienter Fernsehmacher“ und „der letzte große Entertainer für die ganze Familie„. Wer sein Konzept [...]
14. Februar 2011 um 10:58
Vor einiger Zeit habe ich mal spaßeshalber behauptet, das Stefan Raab mal Gottschalk beerben wird… Kerkeling könnte ich mir allerdings auch vorstellen…
Verträge hin oder her, was wäre mit Jauch?
Der Name “Lanz” verursacht mir Unbehagen – ist aber wohl nicht so abwegig…
14. Februar 2011 um 11:10
Opdenhövel wäre von den oben genannten m.E. die beste Wahl, weil er ungemein schlagfertig ist und vor allem ein junges Publikum ansprechen würde. Aber er ist bei Pro7 besser aufgehoben und nicht ZDF-kompatibel genug. Kerkeling ist wie schon oben gesagt keine Dauerlösung und damit außen vor. Schreyl ist nicht souverän genug.
Daher vermute ich, dass es Pilawa wird, was ich aber nicht so schlimm fände. Die Entscheidung wird jedenfalls spannend. Wenn es schief geht ist Wetten, dass…? tot.
14. Februar 2011 um 11:17
“die blonde Assistentin, die gerade erst neu zur Sendung hinzugekommen ist, fast ebensoviel Redezeit für sich beanspruchte wie er, als wäre sie ein ähnlich relevanter Bestandteil der Show.”
Herrlich formuliert!! Seit diese Frau dabei ist, hab ich noch keine Folge durchgehend ansehen können. Peinlichkeit pur!!
Als Nachfolger fände ich übrigens Oliver Geissen gar nicht verkehrt. Nur so ‘ne Idee …
14. Februar 2011 um 11:34
@Michael: Undenkbar im deutschen Fernsehen ist das nicht, wenn ich mich nicht irre, wechselten die Moderatoren der erfolgreichsten Show im DDR-Fernsehen, “Ein Kessel Buntes”, auch regelmäßig. Aber vielleicht ist es im bundesdeutschen Fernsehen undenkbar…?
14. Februar 2011 um 12:10
@Alex
Hunziker ist manchmal überdreht.
Sie ist aber – anders als Thommy – immer gut vorbereitet und weniger oberflächig.
Seit sie dabei ist, geht bei den Wetten weniger schief. Das war ja in der Zeit vor ihr kaum noch auszuhalten, was Gottschalk da für Fehler gemacht hat.
Und sie war auch die erste, die den Ernst der Lage in der letzten Sendung erkannt hat, als Gottschalk noch fragte: “autsch, weh getan?”
14. Februar 2011 um 12:13
@Gregor: Harald Schmidt hat es ja nicht mal geschafft, “Verstehen Sie Spaß” erfolgreich den Todesstoß zu versetzen…. Apropos: Was macht eigentlich Cherno Jobatey?
14. Februar 2011 um 12:31
Tja, in solchen Situationen lohnt sich dann doch die ganze Nachwuchsarbeit, die die Sender in Sachen Moderation leisten. So viel Auswahl an innovativen, individuellen und klugen Moderatoren…man weiß gar nicht wen man herausdeuten soll. …. Vielleicht hab ich zu den falschen Zeitpunkten reingezappt. Aber kann es sein, dass Hape Kerkeling bei so großen Shows oft TOTAL gezähmt (und schlussendlich langweilig und enttäuschend) moderiert, und irgendwie nicht ganz er selbst ist? Immer wenn ich ihn mal als Moderator eines großen Dings sah, kam er mir vor wie ne Figur aus einem seiner Filme.
Die Tatsache, dass, aus Mangel an bewährten Alternativen, hier solche Namen wie Marco Schreyel ernsthaft erwähnt werden ist einfach so traurig.
14. Februar 2011 um 13:19
[...] Fernsehlexikon bringt es auf den Punkt: Top, der Tommy geht! Dieser Beitrag wurde unter Allgemein, Schwachsinn, Weltgeschehen veröffentlicht. Setze ein [...]
14. Februar 2011 um 13:20
Schöner Kommentar, kompliment. Ich finde in der Tat, dass Hape Kerkeling sehr gut ins Anforderungsprofil passt, Haper darüber hinaus jedoch weitere Eigenschaften hat, die ihn möglicherweise als ungeeignet erscheinen lassen könnten. Ich denke vor allem an seine Springerqualitäten. Er war nie richtig lange irgendwo im Geschäft (sowohl Sendungen als auch Sender), hat sich, bis jetzt glaube ich immer noch, vor 2-3 Jahren zurückgezogen um zu pausieren. Da muss er sich den Posten als neues Wetten-Dass Gesicht, welcher ein Konstante braucht, wirklich von Herzen wünschen.
Doch genau, dieses hier, was ich und meine Vorgänger in diesen Kommentaren tun, ist eigentlich schon schädlich. Es macht einen Heidenspaß zu spekulieren und Vor- und Nachteile zu diskutieren – je länger und intensiver das anhält umso weniger kann es uns der Nachfolger Recht machen. Am besten wir vergessen einfach alles was Gottschalk gesagt hat und bekommen dann nächste Staffel ganz plötzlich jemanden vor die Nase gesetzt den wir mögen müssen oder nicht. Denn nur so können wir vorurteilsfrei dem Nachfolger eine Chance geben.
14. Februar 2011 um 13:23
ich bin für joko und klaas
14. Februar 2011 um 14:11
Ich wäre für Ricky, den damaligen Talkshow-Moderator – Das Maß aller Dinge!
14. Februar 2011 um 14:12
Oder Hoecker holt seine Switch-Perücke und -Garderobe raus und keine merkt was.
14. Februar 2011 um 14:20
Was ist eigentlich mit Günther Jauch?!
14. Februar 2011 um 14:22
Ich denke auch, dass Oliver Geissen die ideale Besetzung wäre: Er tut keinem weh und er ist es gewöhnt, mit Prominenten auf einer Kautsch sitzend Belanglosigkeiten auszutauschen. Den Sprung von c- zu B-Prominenz ist ihm ohne weiteres zuzutrauen, und auch die eine oder andere Filmpräsentation von einem richtigen Prominenten wird er zumindest nicht maßgeblich stören.
Als Sidekick schlage ich Samuel Koch oder Monika Lierhaus vor, für’s Gemüt und die Gänsehaut.
14. Februar 2011 um 14:31
Ich persönlich bin der Meinung, dass Hape Kerkeling gewiss eine gute Alternative zu Thomas Gottschalk wäre. Die Gründe dafür wurden im Text ja hinreichend genannt. Ich frage mich nur, ob es in den letzten Jahren nicht gerade die Art und Weise war, auf die sich Gottschalk als Mensch arrogant gab und damit auch die Sendung zu der besten schlechthin machte, die unersetzlich ist. Ich sehe in Hape Kerkeling gerade nicht den arroganten Moderator, der diesem “FC Bayern”-Stil nachkommen würde. Dadurch würden Couch-Gespräche vielleicht stilvoller werden, aber der unbedingte Anspruch DIE beste Samstagabendsendung zu präsentieren wäre nicht der gleiche wie bislang.
14. Februar 2011 um 14:41
@Wulfpulf
“immer gut vorbereitet und weniger oberflächig.”
Wir reden über dieselbe Person, ja? Wie gut die vorbereitet ist, sah man, als sie das Ensemblemitglied von “Hinterm Horizont” fragte, wo “ihr denn gerade seid”. Wäre sie vorbereitet gewesen, hätte sie gewusst, dass das Stück am Potsdamer Platz läuft und nirgendwo anders.
14. Februar 2011 um 15:13
@butterchicken: Als Gottschalk “Na Sowas!” gemacht hat, war er vielleicht noch jünger an Jahren, aber schon lange kein “Nachwuchs” mehr. Zu der Zeit hatte er schon rund 10-15 Jahre Radio und Fernsehen hinter sich. Da war er selbst schon jenseits der 30, und lediglich jugendlich wirkender und flappsiger als die sonst gängige Showmaster-Altherrengilde der Kategorie Kuhlenkampf.
@Gregor Keuschnig: Daran dass er locker wirkend die Sendung moderieren kann erkennt man den erfahrenen Profi. Die Zustandsbeschreibung seiner inneren Gemütslage kann man ihm glauben oder nicht, aber dass man davon aussen nichts sieht kann man ihm nicht vorwerfen.
14. Februar 2011 um 15:17
Erstmal ein Kompliment – sehr treffender Kommentar! Meine Meinung ist: “Wetten dass..?” ist ohne Thomas Gottschalk nicht die Sendung, die wir kennen und sollte entweder durch eine frische spritzige Nachfolgeshow ersetzt werden oder es sollte ein ganz anderer, nicht Gottschalk-ähnlicher Moderator her. Hape Kerkeling wäre natürlich super. Doch jetzt rächt es sich, dass das ZDF keine Nachwuchs-Moderatoren fördert.
Aber mal ein ganz anderer Vorschlag: Gottschalk und Jauch haben doch auch als Radio-Moderatoren angefangen, warum sieht man sich nicht mal in der Radio-Welt um?
Sascha Zeus von der SWR3-Morningshow finde ich ziemlich genial…
14. Februar 2011 um 15:19
Wenn hier schon der Name Mayer-Burkhardt fällt, bin ich ein wenig enttäuscht, dass niemand Frau Schöneberger ins Gespräch bringt.
Sie ist schlagfertig ohne Unverschämt zu werden, kann mit so ziemlich jeder Situation umgehen und ist dabei nicht so grottenlangweilig wie ein Pilawa.
Kavka oder Joko als männlicher Sidekick für das jünger Publikum und allen ist geholfen.
14. Februar 2011 um 15:41
Guter Kommentar!
14. Februar 2011 um 16:53
Bei den zurückgehenden Quoten in den letzten Jahren spielt die stärkere Konkurrenz sicher eine Rolle – RTL hatte ja z.B. lange Zeit seine Shows nicht direkt gegen Wetten dass… gesetzt.
Das erklärt aber meiner Meinung nach den rückläufigen Erfolg nicht alleine.
Drei wesentliche Faktoren kommen da für mich noch hinzu:
1.)Ich habe und hatte den Eindruck, daß Thomas Gottschalk irgendwie immer weniger Lust auf seine Sendung hatte und nicht mehr das “Feuer” hatte, wie in früheren Shows. Dagegen kam er mir bei der letzten Sendung nach der Rücktrittsankündigung irgendwie “befreit” vor und hat prompt eine gute Show abgeliefert.
2.) Michelle Hunziker halte ich für eine gewaltige Fehlbesetzung. Ich mag sie nicht und sie paßt meiner Meinung nach auch nicht in die Sendung. Ich glaube, daß gerade ihre Verpflichtung den Quotenrückgang nochmal deutlich beschleunigt hat.
3.) Der Werbecharakter der Sendung wurde immer stärker und die Bedeutung der Wetten immer geringer.
Ich finde, man kann auch gut sehen, daß Sender und Redaktion irgendwie gar nicht richtig wissen, wie sie auf den Quotenrückgang reagieren sollen. Kein Wunder: Die Sendung war ja schließlich lange Zeit ein Selbstläufer.
Die Nachfolgerdiskussion zeigt im übrigen auch auf ganz deutliche Weise auf, wie sehr ARD und ZDF in den letzten Jahren das Thema Nachwuchsförderung verschlafen haben.
Es reicht eben nicht aus, einfach nur hin und wieder mit dem großen Geldkoffer bei den Privaten irgendwelche Moderationsroboter einzukaufen.
Talententdeckung und Talentförderung gehören für mich mit zum Auftrag der öffentlich-rechtlichen Sender.
14. Februar 2011 um 17:10
@Rex Lex:
Den Hinweis wollte ich auch gerade bringen. Eine Samstagabendshow mit wechselnder Moderation gab es immerhin 13 Jahre lang. Dann wurde ein fester Moderator implementiert – und sie war nach zwei Jahren Geschichte.
14. Februar 2011 um 17:15
Ich sehs kommen, am Ende kriegen wir doch wieder den Pocher…
14. Februar 2011 um 17:32
Genialer Kommentar!
Hape Kerkeling ist in meinen Augen neben Gottschalk derzeit der einzige deutsche Entertainer. Pilawa mag ein guter Moderator sein, ein netter Schwiegersohn, dem man die Quizmasterrolle gerne abkaufen mag, aber Wetten, dass..? ist dann doch ein paar Schuhnummern zu groß für ihn.
Kerkeling ist (möglicherweise noch stärker als Gottschalk) jemand, der im einen Moment eine ernsthafte Moderation glaubwürdig rüberbringen kann und im nächsten mit Hingabe gaga sein. Und genau so jemanden braucht Wetten, dass..?!
14. Februar 2011 um 17:39
Was ist denn mit Monica Lierhaus, die will doch wieder vor die Kamera.
14. Februar 2011 um 18:22
Hape Kerkeling ist eine gute Lösung. Ich finde aber auch Mathias Opdenhövel sehr gut. Hauptsache es wird nicht Pilawa.Wir werden sehen.
14. Februar 2011 um 18:32
Ich finde auch, dass es jemand sein müsste, der sich für (fast) nichts zu schade ist, aber dennoch Niveau behält…
Michelle Hunziker hat sich in den letzten Sendungen wirklich sehr gesteigert! Ich finde es gut, dass sie scheinbar bleibt, was jedoch auch gewissermaßen einen männlichen Nachfolger für Gottschalk verlangen würde…
Mir fiel in der letzten Sendung spontan ein: Anette Frier.
14. Februar 2011 um 18:39
Interessant, Hape fiel auch mir sofort als Nachfolger ein, als ich las, dass Gottschalk aufhört.
Andrereseits hat Peter Schlönske eigentlich schon genug fiktive Erfahrung um zu wissen wie man als Entertainer in einer extrem beliebten Sendung über kurz oder lang endet, und das wäre extrem schade um ihn. Auch wenn man zugegebenermaßen sowieso nicht mehr damit rechnen kann, dass einmal wieder Knaller wie “Hurz!” oder Beatrix’ Staatsbesuch kommen werden…
14. Februar 2011 um 18:42
Bitte auf keinen Fall Pilawa! Der war doch schonmal als Gast in der Show, und das war alles andere als eine Bewerbung:
http://faz-community.faz.net/blogs/fernsehblog/archive/2009/01/25/was-soll-das-pilawa.aspx
Wen ich mir schon eher vorstellen lönnte, wäre Beckmann. Der hat doch schon vor rund zehn Jahren bei der leider längst eingestellten Guiness-Rekordeshow bewiesen, dass er sowas moderieren kann. Jürgen Von der Lippe könnte ich mir auch vorstellen, aber mein Favorit wäre ganz eindeutig Günther Jauch. Der ist neben Gottschalk einfach der einzige echte Super-Moderator, der wirklich in einem ähnlichen Maße wie Thommmi charmant, witzig und spontan ist, und da er ja jetzt eh schon bei den Öffentlichen ist, läge der Job ja nicht allzu fern.
14. Februar 2011 um 19:13
Wie wäre es denn mit Ersatz-Pilawa Florian Weber? Der ist jung, unverbraucht und treibt mich nicht nach 5 Minuten zur Weissglut wie andere, hier genannte, Verdächtige.
14. Februar 2011 um 19:46
Stimmt, Günther Jauch kann das bestimmt gut, bei ihm weiß man auch sicher, dass er keine Hemmungen hat, schamlos Werbung unterzubringen und Mitgefühl zu heucheln, wo er nur Quotengeilheit empfindet.
14. Februar 2011 um 20:34
Man sollte daran denken, die Sendung abzusetzen. Alle Wetten die man machen kann, sind abgearbeitet. Ich hätte mir nur einen glanzvolleren Abschied für den Thomas gewünscht. Das jetzt……hat er nicht verdient.
14. Februar 2011 um 20:52
Jauch? von der Lippe? Kerkeling?
Die wären alle eine gute Wahl, aber standen die nicht schon bei Gottschalks erstem Abschied oder schon als Elstner Nachfolger auf der Liste?
Irgendwie schwant mir dass wir Gottschalk mal ganz schön vermissen werden…
14. Februar 2011 um 20:53
Ein prima Kommentar!!
Ich möchte mal ein Lanze für Frau Hunziker brechen, die neben toll aussehen auch gut mit den Kandidaten umgehen kann.
Seitdem sie dabei ist, sind zumindest die Wetten fluffiger geworden.
Als Nachfolge wäre mir auch zuerst Kerkeling eingefallen. Je länger ich darüber nachdenke umso besser gefällt mir die Idee es an Matthias Opdenhövel abzugeben.
Der Mann ist großartig. Neben seinen Moderationspflicht ist er in der Kür extrem schnell und schlagfertig – mit einer Prise Unverschämtheit.
Und wenn die Frauenquote erfüllt werden soll, ist Barbara Schöneberger mehr als einen Gedanken wert.
14. Februar 2011 um 22:40
Jauch ist fast zu alt und mit ARD und RTL ausgelastet, Pilawa für 60 minuten Quiz gut, für 120 Minuten Abendunterhaltung nervig… (und “rette die Million” ist öde, was aber auch am langgezogenen Konzept liegt…)
Kerkeling wäre ein ziemliches Experiment was durchaus gut gehen köntne ich mir aber ncith wirklich als Dauerlösung vorstellen kann…
Opdenhövel und Geissen wären am ehesten das was Tommi einmal war, Schöneberger würde ich es auch zutrauen und fürs ZDF hat sie ja die letzten zwei Filmpreise moderiert, wäre also schon im Sender eine bekannte Größe und müsste nicht abgeworben werden, oder?
Dem Florian Weber trau ich die große Samstag Abend show aber noch nicht zu.
Als noch nicht genannte Katastrophe möchte ich aber Nuhr erwähnen den hält irgendein ZDF-Redakteur bestimmt für einen großartigen Entertainer…
14. Februar 2011 um 22:47
Günther Jauch natürlich.
14. Februar 2011 um 23:00
Ich dachte ja als Nachfolger zuerst an Kurt Felix, Hugo Egon Balder oder Mike Krüger. Am besten alle zusammen, und Karl Dall macht auch noch mit. Oder wie wäre es mit Florian Silbereisen?
Nee, im Ernst. Wie wäre es denn mit Lukas Heinser? Interviews kann der ganz gut, sogar auf norwegisch, und lustig ist er auch. Aber bitte bitte nicht Sascha Lobo …
15. Februar 2011 um 00:41
Was soll an Thomas Gottschalk “verdient” sein? Etwa daß er seit Rudi Carrell der letzte Unterhaltungskönig der GEZ-Mafia ist, während es in den USA hochgradig geistreiche, intelligente und witzige Entertainer wie Jon Stewart gibt, die in Deutschland beim Gerangel um die mehr als sieben Gebühren-Milliarden jährlich systematisch ausgesondert werden? Nein, genau deshalb, weil Thomas Gottschalk schon immer ein ignoranter Langweiler war, hätte Hape Kerkeling schon 1987 der Nachfolger von Frank Elstner werden müssen. Dann hätte ich vielleicht heute noch einen Fernseher.
15. Februar 2011 um 00:44
Oh ja, Isabella! Barbara Schöneberger ist mal ein richtig guter Vorschlag. Vor allem verbinde ich mit ihr ne bestimmte Spontanietät und Klugheit, die den meisten anderen hier genannten Personen fehlt.
15. Februar 2011 um 14:47
Peer Kusmagk.
15. Februar 2011 um 18:21
@dyrox
Florian Weber erschiene mir auch als eine gute Wahl. Sehr charmant, Schwiegersohntyp und dennoch keiner der wie Pilawa ein aufgeblasenes Ego ausstrahlt. Der würde das sicher hinkriegen.
15. Februar 2011 um 19:39
Ich finde es sehr interessant, dass überall diese Nachfolgerfrage diskutiert wird und Namen über Namen ins Geschehen geworfen werden. Da bin ich froh, dass noch niemand Karl-Theodor zu Guttenberg oder Daniela Katzenberger genannt hat…
Aaaaargh! Ich stelle mir gerade das Duo Katzenberger/Huntziker vor…
15. Februar 2011 um 20:12
Das sind jetzt schon 67 Kommentare….ist dem Sörwer schon schindelig?
15. Februar 2011 um 22:08
Hat schonmal jemand an Kerner gedacht?
Der moderiert doch im Zweifelsfall auch alles, was nicht bei drei auf den Bäumen ist. Ausserdem tritt er immer wieder als Allzweckwaffe auf.
15. Februar 2011 um 22:49
Was außer der hochgerechneten Gage von dreiundzwölfzig Milliarden Euro für eine Sendung spräche eigentlich gegen Monika Lierhaus?
16. Februar 2011 um 01:27
@struwwelpeter:
Monica Lierhaus moderiert Leute an, die ihre Gesundheit riskieren, indem sie über Autos springen? Klingt spannend.
17. Februar 2011 um 01:16
Wunderbare Satire, vielen Dank dafür!
17. Februar 2011 um 05:08
Meine spontane Idee dazu: Sonya Kraus.
17. Februar 2011 um 19:13
*leise aus der hintersten reihe*
bully herbig
18. Februar 2011 um 07:50
Gestern war der Thomas bei Frau Illner…..und hat seine Sicht der Dinge erläutert….hier der Link…wenn ich darf:
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/hauptnavigation/sendung-verpasst/#/beitrag/video/1263372/Was-ist-gute-Unterhaltung?
18. Februar 2011 um 11:02
[...] Top, der Thommy gehtFernsehlexikonWenn der Unfall bei Wetten, dass…? im Dezember nicht passiert wäre, und Thomas Gottschalk hätte trotzdem in absehbarer Zeit seinen Abschied angekündigt, wäre dies in der öffentlichen Medienjournalistenwahrnehmung als logische Folge der kontinuierlich …und weitere » [...]
18. Februar 2011 um 13:36
@TempoTempo: Die Sendung hab’ ich auch gesehen. Mein persönlicher Lieblingssatz: “Wir werden sehen, was mein Nachfolger aus dieser Sendung macht und ob’s funktioniert. Falls nicht, ich bin ja nicht aus der Welt…”
18. Februar 2011 um 14:51
@ Felix
Ja, der letzte Satz sagte alles :p
Bin mal gespannt wie es sich weiterentwickelt.
20. Februar 2011 um 09:23
[...] Laut Michael Reufsteck ist es Top, dass der Thommy geht. [...]
21. Februar 2011 um 00:19
@ liborix, 13. Februar 2011, 21:59
Danke dafür, dass Sie den grandiosen Hubertus Meyer-Burckhardt vorgeschlagen haben. Von alleine wäre ich nicht darauf gekommen.
Doch je mehr man ihn sich auf dem Wetten-Dass-Sofa vorstellt, umso besser passt er. Wahrscheinlich passt er sogar besser als Gottschalk.
Meyer-Burckhardt ist sehr souverän, intelligent und humorvoll. Ein Hans-Joachim Kulenkampff der 10er Jahre.