CSI: NY

Seit 2005 (Vox). US-Krimiserie von Anthony E. Zuiker (“CSI: NY”; seit 2004).

Die Serie folgt exakt dem Schema der beiden anderen CSI-Serien. Kopf des New Yorker Teams ist der engagierte Ermittler Mack »Mac« Taylor (Gary Sinise), dessen Frau bei den Terroranschlägen am 11. September 2001 getötet wurde. Er ist zurückhaltend, verschlossen und arbeitswütig. Seine Mitarbeiter sind die ebenfalls arbeitswütige Stella Bonasera (Melina Kanakaredes), Danny Messer (Carmine Giovinazzo), Aiden Burn (Vanessa Ferlito) und der Gerichtsmediziner Dr. Sheldon Hawkes (Hill Harper). Auf der Seite der Polizei arbeiten sie mit Detective Don Flack (Eddie Cahill) zusammen. Zu Beginn der zweiten Staffel sieht sich Mac gezwungen, Aiden zu feuern, weil sie sich in die Aufklärung eines Vergewaltigungsfalles derart hineinsteigerte, dass sie versucht war, zur Überführung des mutmaßlichen Täters Beweise zu manipulieren. Lindsay Monroe (Anna Belknap) kommt für sie neu ins Team. Gleichzeitig wechselt Sheldon in den Labor- und Außendienst und ermittelt jetzt kräftig mit. Dr. Sid Hammerback (Robert Joy) übernimmt seine Aufgaben in der Gerichtsmedizin. Dort schneidet er Leichen auf und setzt sich seine ulkige Brille auf und ab, die er umhängen hat und die in der Mitte zwischen den Gläsern zusammengesteckt wird. Ein Jahr später kommt zusätzlich Dr. Peyton Driscoll (Claire Forlani) als neue Leichenbeschauerin in die Gerichtsmedizin. Sie ist zugleich Macs Freundin, seine erste seit dem Tod seiner Frau, und Mac wird allmählich etwas lockerer.

Die Serie war anfangs deutlich düsterer als das in Las Vegas angesiedelte Original, doch schon bald wurde nachjustiert, es kam etwas mehr Farbe ins bis dahin schummrig-grau-blaue Bild, und schon am Ende der ersten Staffel lächelt Gary Sinise zum ersten Mal. Spätestens in der zweiten Staffel erlangte CSI: NY mit besonders skurrilen Fällen den morbiden Charme des Originals. So wird ein junger Mann tot im Superman-Kostüm aufgefunden, an dem sich ausgerechnet Spuren des Edelgases Krypton finden. Ach ja, und der Junge hieß Clark. In anderen Fällen ist zum Beispiel ein Schwertfisch die Tatwaffe oder eine Stechmücke die einzige Zeugin eines Mordes, die dann obduziert wird, weil sie ja den Täter gestochen haben und eine Blutprobe liefern könnte.

Läuft montags um 20.15 Uhr. Der Titelsong ist “Baba O’Riley” von The Who.

5 Kommentare


  1. [...] dennoch auf Montag zur gleichen Zeit verlegt, wo sie sich im Sog der vorher laufenden Krimiserien CSI: NY und Criminal Intent – Verbrechen im Visier zum noch größeren Erfolg mit [...]

  2. [...] es mit einem Format, das der vorausgehenden Sendung ähnelt, und manchmal klappt’s (CSI: NY und Criminal Intent). Einfallslosere Sender versuchen es gleich mit einer weiteren Folge derselben [...]

  3. [...] Das Fazit ist trotzdem: Wer Dr. House mag, müsste auch Shark mögen. Und in die erfolgreichen Vox-Krimis reiht sich die neue Serie ohnehin prima ein, denn sie ist im Wesentlichen das, was die meisten Vox-Serien sind: Ein unauffälliger Sensationserfolg. Vox zeigt selten Serien, um die es einen großen Hype gab. Vox-Serien sind zurückhaltend, aber erfolgreich. Vox hat keine Desperate Housewives, Vox hat Criminal Intent, und trotzdem genauso gute Quoten. Das viel gepriesene 24 lief zeitgleich woanders, aber mehr Zuschauer sahen Boston Legal auf Vox. Und die als Kultserie gehandelte Dauerverwirrung in Lost unterlag Woche für Woche dem stringenten und konstanten CSI: NY. [...]

  4. [...] CSI ist aus den Sommerferien zurück. Die New Yorker Sippschaft beginnt ihre vierte Staffel heute Abend um 20.15 Uhr bei Vox standesgemäß mit etwas [...]

  5. [...] Vorabend erreichen. Dabei war die Konkurrenz nicht einmal klein: Im direkten Gegenprogramm liefen Wer wird Millionär?, CSI: NY und der Sat.1-Eventzweiteiler Wir sind das Volk – Liebe kennt keine Grenzen. Alle [...]


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