R.I.S. — Die Sprache der Toten

2007–2008 (Sat.1). 25-tlg. dt. Krimiserie nach einem italienischen Originalkonzept von Pietro Valsecchi.

Der verschlossene Philip Jacobi (Julian Weigend), den man fast nie lächeln sieht, leitet die Rechtsmedizinische Investigative Sonderkommission R.I.S. in Berlin und klärt mit seinen Kollegen Mordfälle auf: die Perfektionistin Judith Karimi (Proschat Madani), der Frauenheld Timo Braun (Tillbert Strahl-Schäfer), Paul Schneider (Hansa Czypionka) und Marie Severin (Jana Klinge). Marie ist die Neue und Paul der Älteste im Team. Er ist mit Philip befreundet und hat eine Tochter, Franka (Jytte-Merle Böhrnsen), die im Rollstuhl sitzt. Sie alle sind faktenorientierte Wissenschaftler und arbeiten mit den Polizisten Benno Wilms (Denis Petkovic) und Katja Fried (Catherine Bode) zusammen, die die Verhöre mit Verdächtigen leiten, und der Pathologin Dr. Stefanie Peters (Nicole Marischka), die wie alle Gerichtsmediziner Näheres weiß, wenn die Leiche bei ihr auf’m Tisch liegt.

Die Serie ist in Aufbau, Bild und Inhalt eindeutig an den US-Erfolg CSI angelehnt, offiziell jedoch eine Adaption des italienischen Formats „R.I.S. – Delitti imperfetti“. Auch hier werden zwei Fälle pro Folge abgeschlossen und noch ein dritter angerissen, der am Ende als Cliffhanger dient, um sich über mehrere Folgen zu ziehen.

Sat.1 paarte die einstündigen Folgen erst sonntags und dann donnerstags um 21.15 Uhr bzw. 22.15 Uhr mit der erfolgreichen US-Serie Navy CIS. Die Einschaltquoten waren auf beiden Sendeplätzen unbefriedigend, und Sat.1 beschloss, die bereits gedrehten Folgen ab 2008 donnerstags erst um 23.15 Uhr zu versenden.

Ein Kommentar


  1. […] R.I.S., Sat.1, zwei Staffeln […]


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