Bionic Woman

Ab 3. März 2010 (RTL2). 8-tlg. US-Actionserie („Bionic Woman“; 2007).

Die Ex-Kellnerin Jaime Sommers (Michelle Ryan) wird nach einem eigentlich tödlichen Unfall von ihrem Freund Will Anthros (Chris Bowers) mit künstlichen Körperteilen aufgemotzt, die ihr Superkräfte geben. Sie läuft jetzt schneller als ein Auto fährt, sieht schärfer als jeder andere und hat stärkere Arme als manche amerikanischen Gouverneure. Mit diesen Fähigkeiten arbeitet sie fortan für die Berkut Group unter Jonas Bledsoe (Miguel Ferrer), Ruth Treadwell (Molly Price) und Jae Kim (Will Yun Lee), die zwar alle sehr dubios wirken, aber glücklicherweise das Böse bekämpfen. Privat kümmert sich Jaime um ihre jüngere Schwester Becca (Lucy Kate Hale).

Neuauflage der Sieben-Millionen-Dollar-Frau, nur noch schlechter. Die einstündigen Folgen laufen mittwochs um 22.05 Uhr.

FlashForward

Ab 1. März 2010 (ProSieben). US-Mysteryserie von Brannon Braga und David S. Goyer („FlashForward“; seit 2009).

Für genau zwei Minuten und 17 Sekunden verliert die gesamte Menschheit das Bewusstsein. Gleichzeitig. Während die Erdbevölkerung in der Gegenwart einen Blackout hat, sieht sie ihre Zukunft. Die Visionen, die die Menschen haben, scheinen Ausblicke auf ihr eigenes Leben in etwa sechs Monaten zu sein. Was ist passiert? FBI-Agent Mark Benford (Joseph Fiennes) versucht es herauszufinden. Glücklicherweise hat er in seiner Vision einige Hinweise gesehen, in deren Richtung er nun ermitteln kann. Zu seinem Team gehören sein Partner Demetri Noh (John Cho) und Janis Hawk (Christine Woods), Direktor Stanford Wedeck (Courtney B. Vance) ist ihr Vorgesetzter. Marks Frau Olivia (Sonya Walger) ist Chirurgin und dem krebskranken jungen Arzt Bryce Varley (Zachary Knighton) vorgesetzt, der nach dem Blackout beschließt, sich doch nicht das Leben zu nehmen. Olivia sieht sich in ihrer Zukunftsvision ein Verhältnis mit dem Akademiker Dr. Lloyd Simcoe (Jack Davenport) haben, den sie in der Gegenwart noch gar nicht kennt. Und dann ist da noch ein mysteriöser Mann auf einem Überwachungsvideo, der offenbar als Einziger während des weltweiten Blackouts bei Bewusstsein war.

Die einstündigen Folgen laufen montags zur Primetime.

Unser Star für Oslo

2010 (ProSieben/ARD). Talentshow mit dem Ziel, einen deutschen Teilnehmer für den Eurovision Song Contest zu finden.

Seit Jahren hatte der Eurovison Song Contest der ARD zwar gute Einschaltquoten, aber den deutschen Teilnehmern katastrophale Platzierungen eingebracht, als Das Erste aus lauter Verzweiflung beschloss, jemanden zu fragen, der sich mit Musik auskennt: Stefan Raab. Das Undenkbare geschah: Es entstand eine gemeinsame Sendereihe der ARD und von Raabs Haussender ProSieben.

In acht Abendshows, moderiert von Matthias Opdenhövel und Sabine Heinrich, stellen sich junge Sängerinnen und Sänger der Telefonabstimmung der Fernsehzuschauer und dem Urteil einer dreiköpfigen Jury, die aus Präsident Stefan Raab und wechselnden Gastjuroren besteht. In den Vorrunden treten jeweils zehn Kandidaten an, von denen die Hälfte am Ende weiterkommt. ProSieben zeigt alle Vorrunden und das Halbfinale dienstags um 20.15 Uhr, die ARD später das Viertelfinale und das Finale freitags.

The Vampire Diaries

Ab 20. Januar 2010 (ProSieben). US-Teenie-Horrorserie von Kevin Williamson und Julie Plec nach den Romanen von L.J.Smith („The Vampire Diaries“; seit 2009)


Foto: ProSieben

Teenager Elena Gilbert (Nina Dobrev, Mitte), die kurz zuvor bei einem Unfall ihre Eltern verloren hat, verliebt sich in ihren Mitschüler Stefan Salvatore (Paul Wesley, links), der mit seinem Bruder Damon (Ian Somerhalder, rechts) neu in der Stadt ist. Tante Jenna (Sara Canning) kümmert sich nun um Elena und deren jüngeren Bruder Jeremy (Steven R. McQueen), der sich für Vicki Donovan (Kayla Ewell) interessiert, die Schwester von Elenas Ex Matt (Zach Roerig). Bei ihr hat allerdings Tyler Lockwood (Michael Trevino) ältere Rechte. Matt interessiert sich nun für Caroline Forbes (Candice Accola), an der ist aber erst mal Damon dran. Bonnie Bennett (Katerina Graham) ist Elenas beste Freundin. Ach ja, und dann ist da noch etwas: Stefan ist ein Vampir, aber ein guter, sein Bruder Damon ist auch ein Vampir, aber ein böser, der gelegentlich jemanden totbeißt, Caroline ist seine Marionette, Bonnie ist eine Hexe und kann hellsehen, und Tyler ist möglicherweise ein Werwolf, wer weiß das schon.

Der Drehbuchautor Kevin Williamson schuf fürs Fernsehen die romantische Teenieserie Dawson’s Creek und fürs Kino die Horrorfilmreihe Scream. The Vampire Diaries ist inhaltlich irgendwo dazwischen. Und eben mit Vampiren.

Die einstündigen Folgen laufen mittwochs um 21.15 Uhr.

Countdown — Die Jagd beginnt

Ab 14. Januar 2010 (RTL). Dt. Krimiserie.

Es geht immer mit einer dramatischen Situation los: Jemand ist kurz davor, ermordet zu werden. Dann beginnt in Rückblenden der Countdown, wie es zu dieser Situation kam. Meistens steht sie im Zusammenhang mit einem anderen Verbrechen, in dem der eigenwillige Macho Jan Brenner (Sebastian Ströbel) mit seinen Kollegen Leonie „Leo“ Bongartz (Chiara Schoras), Eva Mayerhofer (Anne Diemer), Klaus Frings (Andreas Windhuis) und Mario Falck (Philipp Baltus) ermittelt. Immer wieder wird am Bildschirmrand die Restzeit bis zu dem gezeigten Ereignis eingeblendet, bei dem ein Verdächtiger oder Flüchtiger austickt. Und dann wird natürlich noch gezeigt, wie die brenzlige Situation gerettet wird. Zwischen Brenner (im Bild links) und Leo (Mitte) gibt es ganz besondere Sympathien, zwischen Brenner und seinem Chef Dr. Ritter (Oliver Stritzel, rechts) eher das Gegenteil.


Foto: RTL/Guido Engels

Vorlage für Countdown ist die spanische Krimiserie „Cuenta atrás“. Die einstündigen Folgen laufen donnerstags um 21.15 Uhr.

Hawthorne

Ab 13. Januar 2010 (ProSieben). US-Krankenhausserie von John Masius („Hawthorne“; seit 2009).

Christina Hawthorne (Jada Pinkett Smith) ist die Oberschwester im Richmond Trinity Hospital und ein Wirbelwind mit Heiligenschein. Sie ist überall zur gleichen Zeit, kümmert sich um Patienten, um herrenlose Kinder, um ihre eigene Teenie-Tochter Camille (Hannah Hodson), um Obdachlose, um Lebensmüde, um das Liebesleben ihrer Freundinnen, um den Dienstplan, um die Probleme ihrer Kollegen und um das Ansehen der Krankenschwestern bei den Ärzten. Zwischendurch betrauert sie ihren verstorbenen Mann. Bobbie Jackson (Suleka Mathew) ist Christinas beste Freundin und Kollegin, die anderen Kollegen sind Schwester Candy Sullivan (Christina Moore) und Pfleger Ray Stein (David Julian Hirsh). Dr. Tom Wakefield (Michael Vartan) ist der Chefarzt.

Klischeehafte Krankenhausserie ohne originelle Charaktere oder überraschende Ereignisse. Die einstündigen Episoden sind zwar vollgestopft mit kleinen Geschichten, doch gäbe es ein paar Geschichten weniger, die dafür aber mit Substanz, müsste man nicht versuchen, die Langeweile hinter der üblichen Klinikhektik zu verbergen.

Im Sendungslogo werden die Buchstaben „RN“ im Titel „HawthoRNe“ hervorgehoben: „RN“ ist das US-Kürzel für Krankenschwestern, „Registered Nurse“. Sendeplatz ist mittwochs um 22.15 Uhr.

Einmal im Leben

1972 (ARD). „Geschichte eines Eigenheims“. 3-tlg. dt. Familiensatire von Dieter Wedel und Günter Handke.

Bruno Semmeling (Fritz Lichtenhahn) hat als Ingenieur in einer Hamburger Maschinenfabrik ein durchschnittliches Einkommen. Er und seine Frau Trudchen (Antje Hagen) haben die ständigen Mieterhöhungen satt und wollen ihren Traum vom Eigenheim verwirklichen. Sie nehmen einen Kredit auf, beginnen mit dem Bau und erleben dabei nichts als Katastrophen. Hatte der bisherige Ärger nur ein einziges Gesicht, das des Vermieters (Herbert Steinmetz), hat der neue Ärger viele: Bauunternehmer Wumme (Günter Strack), Polier Knauster (Uwe Dallmeier), die Architekten Masch (Hans Korte) und Michels (Til Erwig) und viele andere. Alles geht viel langsamer als erwartet, und als Bruno wegen Betriebsferien in der Fabrik endlich Zeit hat, den Hausbau selbst zu überwachen, sind die Handwerker im Urlaub. Und alles wird viel teurer als erwartet. Neben der Miete zahlen die Semmelings bereits die monatlichen Abschläge für das neue Haus, und die müssen sie nun noch erhöhen, weil Trudchen immer nur teuerste Ausstattung anfordert, denn es ist ja für immer. Am Ende sind alle erschöpft, verschuldet, aber stolz, und so zieht Familie Semmeling mit Vater, Mutter und Kind endlich ins eigene Haus.

Die spielfilmlangen Geschichten um die Familie Semmeling liefen am Sonntagabend. Sie wurden mit ca. 27 Millionen Zuschauern ein sensationeller Erfolg und machten den jungen Regisseur Dieter Wedel bekannt. Er setzte seine Semmelings daraufhin noch zwei weitere Male in Szene: Vier Jahre später in Alle Jahre wieder: Die Familie Semmeling und 30 Jahre später (!) in Die Affäre Semmeling.

Bretter, die die Welt bedeuten

1981-1982 (ARD). „Erfahrungen einer jungen Schauspielerin“. 8-tlg. dt. Theaterserie von Dieter Wedel und Til Erwig, Regie: Dieter Wedel, Tom Toelle, Harald Clemens und Clois Hawlik.

Andrea Schilling (Ute Christensen) bekommt nach zwei Jahren Schauspielunterricht ihr erstes Engagement: am Stadttheater Neubern. Das ganz große Talent ist sie nicht, aber Inspizient Etzold (Klaus Herm) kümmert sich um sie. Etzold ist selbst gescheiterter Schauspieler und versucht seine Tochter Susanne (Dietlinde Turban) davon abzuhalten, ebenfalls Geschmack am Theater zu finden. Intendant in Neubern ist Kretschmann (Hans Häckermann), Oberspielleiter ist Gehlen (Siegfried W. Kernen). Nachdem sie reichlich tragische Geschichten von ehemaligen und verhinderten Stars erlebt hat, verlässt Andrea das Theater für eine Schallplattenkarriere. Ob ihr Talent dazu ausreicht, ist fraglich, aber wenigstens sieht sie klasse aus.

Die einstündigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm.

Aus Liebe zum Sport

1974-1975 (ARD). 13-tlg. dt. Ruderserie von Dieter Wedel (Buch und Regie).

Leistungsdruck, Erfolge, Rivalitäten, Geldprobleme und Nachwuchsförderung in einem Ruderverein: Fritz Heyer (Klaus Höhne) ist der Trainer, Dr. Alfred Sass (Hans Häckermann) der Vorsitzende, und beide müssen ganz schön rudern.

Die halbstündigen Folgen liefen im regionalen Vorabendprogramm.

Alle Jahre wieder: Die Familie Semmeling

1976 (ARD). 3-tlg. dt. Familiensatire von Dieter Wedel.

Fortsetzung der erfolgreichen Familiensaga Einmal im Leben: Jahrelang haben Bruno Semmeling (Fritz Lichtenhahn) und seine Frau Trudchen (Antje Hagen) alles Geld in den Bau ihres eigenen Hauses gesteckt und sich nur geärgert. Jetzt fahren sie mit Sohn Kay (Martin Fechtner) endlich einmal in den Urlaub: Das Wintersportparadies Oertzl in Tirol ist ihr Ziel. Leider ist das Grand Hotel eine Enttäuschung, der Speisesaal überfüllt und der Reiseleiter Wiesner (Walter Sedlmayr) alles andere als hilfsbereit. Akribisch verbringt Bruno seine gesamte Urlaubszeit damit, seine Beanstandungen zu protokollieren, um später sein Geld zurückzuverlangen. Semmelings ziehen um ins Sporthotel, Trudchen verbringt viel Zeit mit dem Skilehrer Toni (Werner Asam), was Bruno auch nicht glücklich macht, der sich derweil mit Kellner Wastl Ritsch (Hans Brenner) anlegt.

Die beiden Hauptdarsteller Lichtenhahn und Hagen spielten wieder die Rollen, die sie schon im ersten Dreiteiler vier Jahre zuvor gespielt hatten. Günter Strack, der damals Herrn Wumme spielte, musste diesmal einen Herrn namens Bramme spielen.

26 Jahre später folgte noch Die Affäre Semmeling.

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