aTVent (6)

Der Nikolaus steckte uns schon gestern eine bunte Gewinnpalette aus dem Glücksrad in den den Stiefel. Wer sich vor 22 Jahren daraus bedienen durfte, der heute prominent ist, sehen Sie hier.

Das bringt uns zur nächsten Frage:

Wessen Arbeitsplatz ist hier verwaist?

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Michael, 6. Dezember 2012, 06:00.

aTVent (5)

Wer den Hund gestern nicht erkannt hat, findet ihn hier beschriftet.

Frage 5 ist vermutlich schwieriger:

Wer suchte sich aus dieser Gewinnpalette im Glücksrad den Gutschein, die Cassetten, das Messerset und die Waschmaschine aus?

Und jetzt Sie. Lösung morgen früh um 6 Uhr, zusammen mit Rätsel 6.

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Michael, 5. Dezember 2012, 06:00.

Houseräumung

Ohne großes Tamtam im Umfeld geht heute eine der erfolgreichsten Serien der vergangenen Jahre zu Ende: Dr. House. Oder besser: Eine der erfolgreichsten Serien vor einigen Jahren. Dr. House schlug vor allem in der dritten und vierten Staffel jede Konkurrenz und hatte bei den Zuschauern unter 50 zeitweise bessere Quoten als Giganten wie Wetten, dass…? oder Deutschland sucht den Superstar.

Das ist vier Jahre her. Die Hälfte der Fans hat sich zwischenzeitlich verabschiedet, und es ist unwahrscheinlich, dass viele von ihnen zum Finale heute noch einmal zurückommen werden.

Sie verpassen nichts.

Dr. House war eine der besten Serien seiner Zeit, doch seine Zeit ist um. Spätestens jetzt. Erste Durchhänger kamen schon vor Jahren, das ist aber normal bei Serien im fünften Jahr. Dr. House fing sich noch oft. Und während viele Fans der Meinung waren, die Luft sei spätestens in dem Moment raus gewesen, als House und Cuddy ein Paar wurden, war ich der Meinung, dass diese Wendung der Serie noch einmal neuen Schwung gegeben hatte. Erst als sie sich wieder trennten und House damit nicht klarkam, hörte die Serie auf mir Spaß zu machen.

Auch wenn es das große Besteck im Umfeld nicht gibt – RTL zeigt zum Beispiel das schöne Special „Swan Song“, das der US-Sender Fox im Mai vor der abschließenden Episode sendete, gar nicht erst -

das Finale selbst versucht sich durchaus am großen Tamtam. Das wäre unnötig gewesen. Zwar ist verständlich, dass sich viele Zuschauer über die Jahre auch aus Langeweile ob des immer gleichen Musters der einzelnen Episoden ausgeklinkt haben, aber das Muster einzuhalten, wäre ausgerechnet fürs Finale vielleicht eine bessere Idee gewesen. Stattdessen ist die letzte Folge ein Revue aus Gastauftritten früherer House-Stars, und weil große Teile der Episode Wahnvorstellungen sind, können auch die längst Verstorbenen noch mal vorbeischauen. Doch warten Sie nicht auf Cuddy. Die kommt nicht. Das ist enttäuschend, aber man hat sich mittlerweile an Enttäuschungen gewöhnt.

Denn vor allem die letzte Staffel war eine Ansammlung vertaner Chancen. House und seine Ehe, House und die Suche nach seinem wahren Vater – alles Handlungsstränge, die den Eindruck erweckten auf ein großes Finale zuzusteuern. Doch alles ohne ordentlichen Abschluss. Hatten die Autoren ernsthaft geglaubt, noch ein weiteres Jahr Zeit zu bekommen, um alles aufzulösen? Und musste Wilson wirklich auch noch an Krebs erkranken? Ein Happy End hätte zur Serie vermutlich nicht gepasst, und der Figur des Gregory House hat man oft genug alles Mögliche an den Hals gewünscht, aber womit hat Wilson das verdient?

Umso erstaunlicher ist es, dass die letzten Minuten der letzten Folge heute Abend doch noch ein sehr versöhnliches Ende bringen, mit dem ich als früherer und bis heute hartnäckiger Fan gut leben kann. Die Dreiviertelstunde bis es soweit ist, ist nur leider recht quälend.

Dr. House war eine Revolution unter den Krankenhausserien, weil sie aufgebaut war wie ein Krimi und der Protagonist ein Arschloch war. Gregory House bleibt in Erinnerung als einer der größten Charaktere in der Fernsehgeschichte. Und genau wie wir zum Beispiel an unsere Schulzeit oder andere Ereignisse aus der Vergangeheit oft wehmütig schwelgend zurückdenken, weil wir im Nachhinein alles Negative ausblenden, werden auch von Dr. House vor allem die brillanten ersten vier Jahre in Erinnerung bleiben, die uns gefesselt haben und in denen wir lachten und litten, und als wir eins für alle Zeiten lernten: Es ist nicht Lupus.

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Michael, 4. Dezember 2012, 15:25.

aTVent (4)

Die Fernsehlexikon-Blechnerei hat für das Rätsel von gestern hier eine Lösung deponiert.

Begleitend zur fünften Frage gibt’s morgen den Link zur Lösung zu dieser vierten:

Wie heißt der Hund?

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Michael, 4. Dezember 2012, 06:00.

aTVent (3)

Guten Morgen. Die neue Woche beginnt. Für alle, die nur werktags hier vorbeischauen: Wir haben mit unserem jährlichen täglichen Vorweihnachtsrätsel begonnen. Gestern gab’s diese Frage, und hier steht die Lösung dazu.

Heute wollen wir wissen:

Was hat es hiermit auf sich:

Die Lösung erscheint wieder morgen früh um 6 Uhr.

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Michael, 3. Dezember 2012, 06:00.

aTVent (2)

Unser tägliches Vorweihnachtsrätsel geht in die zweite Runde. Die Lösung von gestern steht hier. Und die Frage für heute lautet:

Hier fehlt doch ein Sendetitel. Welcher?

Die Lösung gibt’s morgen früh ab 6 Uhr.

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Michael, 2. Dezember 2012, 06:00.

aTVent (1)

Willkommen zu unserem jährlichen täglichen Vorweihnachtsrätsel. Nach drei Jahren mit Türchen versuchen wir es dieses Jahr mit anderen Fragen rund ums Fernsehen. Denn, wie man oben sieht, Atvent kann man nicht ohne TV buchstabieren. Jedenfalls wenn man nicht buchstabieren kann. Aber wir halten uns doch nicht mit solchen Kleinigkeiten auf.

Jeden Morgen um 6 Uhr erscheint eine neue aTVentsfrage, dann sind 24 Stunden Bedenkzeit, und am nächsten Morgen gibt’s jeweils mit der neuen Frage die Antwort vom Vortag. – Halt, falsch, es gibt: Die anTVort.

Also dann, Frage 1:

Welcher Vorspann beginnt hier?

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Michael, 1. Dezember 2012, 06:00.

In Memoriam Larry Hagman

Wenn ich an Larry Hagman denke, fallen mir merkwürdigerweise immer Ein Schloss am Wörthersee und die Lindenstraße ein, was absurd ist, denn in beiden Serien spielte er doch nur kleine, alberne Gastrollen, die allein dazu dienten, einen Weltstar in eine deutsche Serie zu integrieren, ohne die Handlung auch nur einen Deut weiterzubringen.

Aber wahrscheinlich langweilte sich Larry Hagman damals einfach, hatte er doch schon zwei so prägende Rollen in der TV-Geschichte hinter sich, wie es die meisten nicht mal einmal schafften.

Zugegeben, als Captain Tony Nelson war er erkennbar nur der zweite Star neben einem Flaschengeist, Barbara Eden als Bezaubernde Jeannie. Aber Dallas kam ja erst noch, und damit die Rolle seines Lebens, der Fiesling J.R. Ewing.

Meldungen, Larry Hagman sei schwer krank, gab es schon so lange, dass man sich immer wieder wunderte, wenn er dann doch noch einmal irgendwo mitspielte, wie in Desperate Housewives. Und schließlich dieses Jahr sogar wieder in Dallas, der Neuauflage, die keine Neuauflage sein will, sondern eine Fortsetzung, weshalb neben vielen jungen Schönlingen auch alte Recken wie Hagman, Patrick Duffy und Linda Gray wieder mitspielen durften. Die Serie könnte bald bei RTL laufen. Während in den USA derzeit die zweite Staffel gesdreht wird, ist Larry Hagman im Alter von 81 Jahren gestorben.

Michael, 24. November 2012, 11:18.

In Memoriam Wolfgang Menge

Er war einer der großen deutschen Fernsehautoren – auch wenn er einige seiner berühmtesten “Ideen” nicht selbst hatte, sondern nur adaptierte. Aus der amerikanischen Serie Dragnet machte er Stahlnetz, und aus der englischen Till Death Us Do Part das deutsche Ekel Alfred in Ein Herz und eine Seele. Das machte er aber ganz hervorragend, schrieb nicht einfach die ausländischen Drehbücher ab, sondern münzte die Konzepte auf deutsche Verhältnisse um. Man kann ihn deshalb kaum als Vorreiter bezeichnen, denn später wurde oft nur noch ohne größere Eigenleistung kopiert.

In seinen Fernsehfilmen Das Millionenspiel und Smog gelang es ihm, Teile der Öffentlichkeit derart an der Nase herumzuführen, dass sie die Fiktion für Realtität hielten – obwohl das nicht einmal der Plan war. Bewusst einkalkuliert war dagegen die Provokation, mit der er sich in den 90er-Jahren in Motzki noch einmal am Zeitgeist nach der Wende abarbeitete.

Wolfgang Menge ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

 

Michael, 18. Oktober 2012, 10:54.

Von Fall zu Fall

Es war ein spannendes Experiment, es hat viele Anläufe gebraucht, aber es ist letztendlich gelungen: Zum ersten Mal Servus TV geguckt.

Und als ich nach der Landung von Felix Baumgartner, der gerade aus der Stratosphäre auf die Erde gesprungen war, zum Tatort schaltete und die ARD just in diesem Moment einblendete: “Borowski und der freie Fall”, hätte ich fast das Gefühl bekommen, der Tatort wolle sich hier schnell an einen Hype ranhängen.

Aber so etwas würde der Tatort ja zum Glück nie tun.

Michael, 14. Oktober 2012, 23:20.
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