24 für ’13: Türchen Nr. 5

Was bisher geschah? Ein Tor, wer sich daran nicht erinnert: Der berühmte Umfaller von 1998, als Günther Jauch und Marcel Reif eine herausragende Einschaltquote erreichten und einen Fernsehpreis dafür erhielten, über nichts berichtet zu haben.

Und nun wieder ein echtes Türchen. Aber wo gehört es hin? Morgen früh kommt die Antwort.

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Michael, 5. Dezember 2013, 06:00.

24 für ’13: Türchen Nr. 4

Wer Tor 3 gestern nicht lösen konnte, hat leider den Zonk verdient.

Aber nachdem wir bei der Gelegenheit einer Begriffsvermischung Tür und Tor geöffnet haben – was haben wir denn hier?

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Michael, 4. Dezember 2013, 06:00.

24 für ’13: Türchen Nr. 3

Die Tür von gestern stammte aus einer neuen Serie, in der Pro-Sieben-Zuschauer aus unerklärlichen Gründen plötzlich unter einer Kuppel aus Unlogik gefangen waren und weder entkommen, noch Kontakt zu logischen Handlungssträngen aufnehmen konnten. Die gezeigte Tür führte zu dem Bunker, in dem der Psycho Junior seine Ex Angie gefangen hielt. Eben Besinnliches zur Vorweihnachtszeit.

Weiter geht’s mit den 24 Türchen  bis Heiligabend. Kennt jemand das hier noch? Lösung folgt morgen früh.

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Michael, 3. Dezember 2013, 06:00.

In Memoriam Chris Howland

1961 war ein gutes, ein innovatives Jahr für das deutsche Fernsehen. Mit Vorsicht Kamera! und Musik aus Studio B starteten zwei wegweisende Shows, die später oft kopiert wurden: die erste Sendung mit versteckter Kamera und die erste Musiksendung für ein junges Publikum. Moderator beider Sendungen war Chris Howland, “Mr. Heinrich Pumpernickel”, der Engländer im deutschen Fernsehen, der Pionier. Er wurde einer der größten Stars der Fernsehgeschichte.

Wer innovativ ist, hat es beim Fernsehen nicht leicht. Das ist heute noch so. Sein damaliger Unterhaltungschef war kein Fan von Chris Howland, und als Howland im Streit die Moderation seiner Musiksendung aufgab, wurden mit einer Ausnahme alle Sendungen gelöscht. Sie sind unwiederholbar weg, für immer verloren. Und trotzdem erinnert man sich auch 44 Jahre nach seinem Ausstieg noch an die Show und ihren ersten Moderator. Den Unterhaltungschef von damals kennt kein Mensch mehr.

Zum 85. Geburtstag hatte der WDR Chris Howland in diesem Sommer mit dem Poträt “Ich kam nach Hause” gewürdigt. Anlässlich seines Todes wiederholt der WDR den Film heute um 23.15 Uhr.

Michael, 2. Dezember 2013, 22:13.

24 für ’13: Türchen Nr. 2

Unser Adventsrätsel schloss gestern da an, wo wir im vergangenen Jahr aufgehört hatten. Hier steht die grobe Lösung, die genaue Szene gibt’s hier.

Jeden Tag bis Heiligabend erscheint hier ein Türchen, das aus dem Fernsehen bekannt ist. Mit diesem Türchen geht’s weiter: Woher könnten wir das denn kennen? Lösung morgen früh.

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Michael, 2. Dezember 2013, 06:00.

24 für ’13: Türchen Nr. 1

Pust… Hust… Mann, ist das staubig hier.

Falls noch jemand hier ist: Dies ist die Adventsüberraschung 2013! Es gibt wieder 24 Türchen bis Heiligabend. Jeden Tag eine neue Tür, die man mal im Fernsehen gesehen hat, und immer am nächsten Tag der Link zur Auflösung, bei welcher Gelegenheit das denn nun war.

Also: Wo haben wir diese Tür schon mal gesehen?

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Michael, 1. Dezember 2013, 06:00.

Türsteher schlagen Raab

Wenn ich Schlag den Raab sehe, amüsiere ich mich oft bei der Vorstellung, wie die Redaktion im Vorfeld der Sendung in ihrer Stube sitzt und bewusst Spiele ausheckt, die ereignisärmer sind als alles Bisherige. Höhepunkt in dieser Hinsicht war mit Sicherheit, als beide Kandidaten etliche Male hintereinander minutenlang auf einen Toaster starrten, weil sie vorhersagen mussten, wann das Brot herausspringen würde, das darin steckte. Aber auch als erst vor Kurzem beide Kandidaten an einem Seil hingen und die Aufgabe schlicht lautete, länger hängen zu bleiben als der Gegner, war die Live-Übertragung nur schwer von einem Standbild zu unterscheiden.

Als heute Abend aber gleich mehrere “Nachrichten”-Sender in der Erwartung, eine junges Ehepaar werde mit seinem Neugeborenen heraustreten, für längere Zeit eine Tür live übertrugen, war klar: In dieser Hinsicht ist der Raab geschlagen.

Michael, 23. Juli 2013, 21:24.

In Memoriam Eddi Arent

Er war über Jahrzehnte eine der festen Größen der deutschen Comedy, selbst in Filmen, die gar nicht als Comedy gemeint waren, wie zum Beispiel die Edgar-Wallace-Reihe. In zahlreichen Sketchreihen mit und ohne Harald Juhnke durfte Eddi Arent dann nach Belieben verwirrt, schusselig, chaotisch und überfordert sein.
Der große Eddi Arent ist im Alter von 88 Jahren gestorben.

Michael, 7. Juni 2013, 10:11.

Vielleicht nicht

Vielleicht ist alles doch nicht so schlimm im deutschen Fernsehen. Nicht einmal im Vergleich mit dem Fernsehen im Ausland, das wir sonst oft so sehr preisen.

In der ganzen Welt ist Deutschland wegen seiner Pünktlichkeit bekannt. Ausgerechnet das Fernsehen pfeift hierzulande aber oft auf Pünktlichkeit, überzieht Sendungen um Minuten oder manchmal Stunden. Und das ist gut so. Denn das Fernsehen richtet sich in Deutschland danach, wann eine Sendung tatsächlich zu Ende ist. Oder sich zu Ende anfühlt. Und erst dann wird ausgeblendet.

Der Pünktlichkeitswahn des sonst so guten britischen Fernsehens dagegen führte schon oft dazu, dass Sendungen just in dem Moment, in dem es spannend wurde, zu Ende waren. Dort wird nämlich abgebrochen, wenn die dafür vorgesehene Zeit erreicht ist.

Im vergangenen Jahr hatte das zur Folge, dass am Ende der Übertragung der Brit Awards ausgerechnet die Trägerin des wichtigsten Preises des Abends, Adele, keine ordentliche Dankesrede mehr halten durfte, während vorher viel Zeit mit Preisträgern in Nebenkategorien verplempert wurde.

Heute Abend hatte der Reporter des Senders ITV das Gespräch mit dem Trainer von Real Madrid, José Mourinho, nach dem Ausscheiden seines Vereins aus der Champions League gegen Borussia Dortmund schon fast beendet, als er abschließend ein vages “Vielleicht nächstes Jahr mit Real Madrid?” in den Raum stellte. Mourinhos überraschende Antwort: “Vielleicht nicht.” Das ist die Stelle, an der in Deutschland Fußballer und Trainer nie, aber auch gar nie, etwas Konkretes sagen. Mourinho hatte zwar auch vorher schon angedeutet, in der kommenden Saison eventuell anderswo anzuheuern, doch bisher hatte es nichts Konkretes gegeben. War hier etwa die Chance, wirklich etwas Neues zu erfahren? Der Reporter fragte noch nach: “Vielleicht nicht?”. Mourinho setzte zur Antwort an: “Nun, ich arbeite gern dort, wo man…” Dann suchte er für einen Moment nach Worten. Englisch ist nicht seine Muttersprache. Zu blöd, dass gerade eine volle Stunde erreicht war. Der Reporter unterbrach. “Das nehmen wir mal so mit. Ich muss Schluss machen.” Er gab zurück zu den Moderatoren. Die verabschiedeten sich. Ende.

Das wäre bei uns nie passiert. Wer hätte gedacht, dass ich also jemals diesen Satz schreiben würde: Hier könnten sich die Briten am deutschen Fernsehen ein Beispiel nehmen.

Michael, 30. April 2013, 23:29.

So ist das nämlich.

Im Duell, das die herausragende Informationssendung des Wahljahres ist, müssen die Kandidaten und nicht die Moderatoren im Vordergrund stehen.

ZDF-Chefredakteur Peter Frey über das Kanzlerduell, das in diesem Jahr Stefan Raab mitmoderieren soll.

Aha. Deshalb werden auch dieses Jahr wieder zwei Kandidaten vier Moderatoren gegenüberstehen, weil keiner der eitlen Sender auf einen eigenen Vertreter verzichten will. Weil es um die Moderatoren ja nicht geht. Klar.

Michael, 26. April 2013, 15:21.
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