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Schade, das Du kaum Bilder in deinem Blog hast
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Shari Dumler in einem Kommentar unter diesem Eintrag (der Bilder beinhaltet).
Ja, stimmt. Total blöd. Immer diese anstrengenden Wörter. Also gut, hier ist eins:

Keine Ursache.

Haben Sie Fragen zum Fernsehen? Fragen Sie uns! fragen@fernsehlexikon.de
Schade, das Du kaum Bilder in deinem Blog hast
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Shari Dumler in einem Kommentar unter diesem Eintrag (der Bilder beinhaltet).
Ja, stimmt. Total blöd. Immer diese anstrengenden Wörter. Also gut, hier ist eins:

Keine Ursache.
Vor einigen Jahren kam mal eine US-Serie im Deutschen Fernsehen. Sie handelte von einer Familie, die in einer amerikanischen Großstadt wohnt und an ihrem Haus eine Tropenhalle mit sprechenden Tieren (Seelöwe, Tukan, Krokodil,…) hat. Der Titelsong dieser Serie war „The lion sleeps tonight“. Jetzt wollte ich mal fragen, ob Sie wissen wie diese Serie hieß. – Christoph
Zunächst entschuldige ich mich bei allen, die dank der Überschrift eine neue ARD-Nachmittags-Zoodoku befürchtet hatten. Als es noch Zoos gab, in denen man problemlos die Tiere sehen konnte, weil die Gehege noch nicht von ARD- und ZDF-Kameracrews umstellt waren, mussten Zooserien noch erfunden werden. Der Name dieser kurzlebigen Sitcom im Wochenend-Mittagsprogramm von RTL (und später Super RTL) war Dschungel-Fieber.
Was passiert nun eigentlich mit den geschlossenen Lokalitäten aus Mein Restaurant, werden die wenigstens zu einem guten Zweck versteigert? — Marion
Was passiert mit den geschlossenen Restaurants? Ich finde die Teilnehmer sollten sich diese Lokale kaufen können. Wäre sehr fair. — Herby
Vox teilte uns auf Anfrage mit: Die Restaurants, die bereits aus dem Wettbewerb ausgeschieden sind, sind im Moment geschlossen. Was in Zukunft mit den Restaurants passiert, ist noch nicht abschließend geklärt.
How I Met Your Mother ist ja ganz nett, aber nicht das Highlight, das ihr versprochen habt. Im Übrigen dachte ich, die Zeit der künstlichen Lachereinspielungen in Comedys sei vorbei. — Sammy
(Dies ist eine von mehreren ähnlichen Mails, di die wir bekommen haben, auch in den Kommentaren zur Serienstartbesprechung war Ähnliches zu lesen.)
Gib How I Met Your Mother noch ein wenig Zeit. Man gewinnt die Serie allmählich sehr lieb, wenn man sich auf sie einlässt.
Noch nie hatten wir übrigens so viele Kommentare zu einer Serie, bevor sie überhaupt in Deutschland angelaufen war. Was natürlich auch die mittelmäßigen ProSieben-Quoten erklären könnte: Wer sich ernsthaft für die Serie interessierte, hatte sie vielleicht wirklich schon gesehen. Aber das nur am Rande.
Die Zeit des künstlichen Gelächters in amerikanischen Serien ist tatsächlich vorbei. Und zwar seit Anfang der 70er-Jahre. Damals setzen sich die Hauptdarsteller von Männerwirtschaft, Tony Randall und Jack Klugman, mit ihrem Anliegen durch, auf Lacher aus der Büchse zu verzichten. Seitdem sind die Lacher echt. Die meisten Sitcoms, in denen Gelächter zu hören ist, werden tatsächlich vor Publikum auf einer großen Bühne wie ein Theaterstück gefilmt, bei dem sich auch niemand beklagt, wenn das Publikum lacht.
How I Met Your Mother bildet allerdings eine Ausnahme: Weil die Serie sehr viel ihres Humors aus den schnellen Schnitten und anderen Tricks bezieht, die Rückblicke, Einschübe und Standbilder möglich machen, kann man sie vor Publikum kaum drehen, ohne die Gags erklären zu müssen. Deshalb wird How I Met Your Mother zwar auf einer klassischen Sitcom-Bühne mit mehreren Kameras gefilmt, aber erst die jeweils fertig geschnittene Episode als Filmvorführung einem Publikum gezeigt, dessen Gelächter dann dazugemischt wird. Wenn auch auf diesem Umweg: Die Lacher sind echt.
Ich habe gelesen, dass Vox Men In Trees noch weiter ins Nachtprogramm verschiebt. Warum zeigen die die Serie nicht nachmittags? Von der Anmutung her würde sie gut zu den anderen Nachmittagsserien wie Everwood, Gilmore Girls oder McLeod’s Töchter passen, und diese Doku-Soaps funktionieren doch eh nicht. – Ben
Berechtigte Frage. Wir haben sie an Vox weitergegeben, und die halten das für eine Riesenidee und wollen es sofort machen! — Okay, das waren nicht ganz die Worte, die Worte waren eher so was wie „Ja… vielleicht…Â eventuell… kann schon sein… möglicherweise… eines Tages… wer weiß das schon?“ Die Idee jedenfalls hatte Vox tatsächlich auch schon, aber ein Hindernis könnte sein, dass die Serie nach nur 36 Folgen eingestellt wurde und das für eine tägliche Ausstrahlung zu wenig ist, denn die wäre dann ja recht schnell vorbei. Aber die Möglichkeit steht im Raum, das Vox-Nachmittagsprogramm ist ohnehin eine Baustelle, und insofern findet Men In Trees dort vielleicht ja irgendwann mal ein dankbareres Publikum als am späten Abend.
Warum schreibt denn niemand, dass RTL 2 die letzten 4 Folgen Sleeper Cell in die Nacht verbannt hat? - B.
Stimmt, schreibt tatsächlich fast niemand. Wir nicht, und die gängigen Online-TV-Portale, die sonst jede minimale Sendeplatzverschiebung minutiös Wochen im Voraus protokollieren, haben es offenbar auch alle nicht gemerkt. Immerhin hier im Forum wurde die Programmänderung diskutiert.
Aber das ist wohl das Problem: Wenn nicht mal Medienbeobachter merken, dass eine quotenschwache 20.15-Uhr-Serie plötzlich auf einen Platz weit, weit nach Mitternacht geschoben wird, dann hat die Serie wohl wirklich gar niemand gesehen.
Oder RTL2 hat das mit dem „Sleeper“ einfach falsch verstanden.
Warum benutzen die CSI-Ermittler am Tatort eigentlich immer Taschenlampen? Sie könnten doch genauso gut das Licht anmachen? – Valerie
Zunächst Verzeihung, dass diese Frage schon mehrere Wochen unbeantwortet im Postfach lag. Aber jetzt habe das das Interview mit Gary Sinsise, dem Mac Taylor aus CSI: NY wieder gefunden, das ich zum Serienstart vor drei Jahren für die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung geführt habe, und darin habe ich ihm genau diese Frage gestellt. Das hat er geantwortet:
Ja, könnte man. Aber probieren Sie’s mal selbst aus. Ob das Licht an ist oder nicht, wenn Sie mit einer Taschenlampe auf etwas leuchten, sehen Sie plötzlich Kleinigkeiten, die Ihnen sonst nicht aufgefallen wären. Wir suchen ja nach den kleinsten Details, einem winzigen Farbklecks zum Beispiel. Und diese Taschenlampen erleichtern tatsächlich die Suche.
Dann fragte ich noch: „Mir kommt es immer vor, als benutzten die Forensiker aus New York völlig andere Geräte als die aus den anderen Serien, um damit exakt die gleichen Dinge zu tun. Warum ist das so?“
„Das ist doch klar. Das New Yorker Kriminallabor hat natürlich die modernste Ausstattung und besten Leute der Welt. Wissen Sie, ich sehe das so: Mein Team ist das beste, das es gibt.“

Foto: Vox
Und weil aus dem Interview damals nur Auszüge veröffentlicht wurden und ich mir die alte Aufnahme sowieso noch einmal angehört habe, veröffentlichen wir doch bei der Gelegenheit noch ein paar andere Antworten aus dem Gespräch.
In ihrem Spielfilm-Regiedebüt „Miles From Home“ 1988 spielte Ihre Frau Moira Kelly eine kleine Rolle, und Sie schnitten sie raus. Wie lange mussten Sie dafür auf der Couch schlafen?
Gary Sinise: „Ich bin mit dem Film zu den Filmfestspielen von Cannes gefahren, dort wurde er zum ersten Mal vor Publikum gezeigt. Zu diesem Zeitpunkt war eine ihrer Szenen noch drin. Als ich von dort zurückkam, habe ich einige Änderungen vorgenommen, die ich mit ihr diskutiert habe. Ich hatte den Eindruck, dass ihr Part nicht sehr gut geschrieben war. Sie hat ihre Sache gut gemacht, aber die Szene brachte den Film nicht weiter, also habe ich sie herausgenommen. Auf der Couch musste ich deshalb nicht schlafen, aber ich bezahle heute noch dafür…“
Ihre CSI: NY-Rolle Mac Taylor trägt den gleichen Nachnamen wie Ihre bisher berühmteste Rolle, Lt. Dan Taylor aus „Forrest Gump“. Haben Sie sich den Namen ausgesucht?
„Nicht direkt. Ich habe eine Liste mit Vorschlägen für Vornamen und Nachnamen abgegeben, und dann hat [Serienerfinder] Anthony [Zuiker] daraus den Rollennamen zusammengesetzt. Mac ist der Name meines Sohnes. Wir haben ihn nach dem Bruder meiner Frau benannt, der 1983 gestorben ist. Ich hielt das für einen guten Namen.“
Lt. Dan aus „Forrest Gump“ verfolgt Sie aber auch sonst im Leben. Sie haben Ihre Band „Lt. Dan Band“ genannt.
„Wir spielen viel für unsere Truppen auf amerikanischen Stützpunkten im Ausland. Und ich habe festgestellt, wo ich auch hinkam, dass die Menschen sagten: ‚Schau, das kommt Lieutenant Dan!’. Da konnte ich die Band auch gleich so nennen. Jetzt wissen die Leute wenigstens schon vorher, wer kommt.“
Warum haben Sie sich entschieden, vom Kino ins Fernsehen zu wechseln und in einer Krimiserie mitzuspielen?
„Es ist ein hochwertiges Produkt und hatte eine große Chance auf Erfolg. Angesichts des Erfolgs der anderen beiden Serien dachte ich: Wenn ich Fernsehen mache, dann ist das die Serie, die wahrscheinlich hervorragend beworben und gute Einschaltquoten erreichen wird – was der Fall ist. Die Serie ist gut geschrieben, außerdem steckt auch hier Produzent Jerry Bruckheimer dahinter, und deshalb wusste ich, die Serie würde gut laufen. Und sie tut es.“
Sie hätten es nicht gemacht, wenn die Gefahr eines Flops größer gewesen wäre?
„Ich war nicht auf der Suche nach Arbeit beim Fernsehen, aber als ich das Angebot erhielt, bezog ich verschiedene Faktoren in die Überlegung ein: Regelmäßige Beschäftigung und die Arbeit am Wohnort – meine Kinder sind jetzt in einem Alter, in dem ich nicht lange von zu Hause weg möchte. Es hat so viele Vorteile. Ich opfere die Freiheit, viele verschiedene Charaktere zu spielen, im Kino oder am Theater, aber im Moment ist mir die Stabilität wichtiger, das Wissen, einen regelmäßigen Job zu haben.“
Haben Sie eine der anderen CSI-Serien gesehen, bevor Sie unterschrieben haben?
„Ich hab nicht viel davon gesehen. Aber ich kenne William Petersen, der in der ersten Serie mitspielt, und ich hatte Ausschnitte daraus gesehen, mehr nicht. Als ich darüber nachdachte, in CSI: NY mitzuspielen, hat mir Anthony Zuiker ein paar komplette Episoden geschickt, die ich mir dann angeschaut habe.“
Hat’s Ihnen gefallen?
„Ja! Ich fand’s sehr interessant! Und Bruckheimer gibt der Serie diesen coolen Kino-Look. Es hat mir sehr gut gefallen.“
Haben Sie für die Rolle recherchiert?
„Wir haben ja echte Tatortermittler am Set. Wenn ich was wissen will, frage ich die. Als ich ,Kopfgeld’ mit Mel Gibson gedreht habe, habe ich etwas Zeit mit ein paar Tatortermittlern verbracht, und ich erinnere mich noch an vieles, was sie mir erzählt haben. Aber ich bin nie an einen echten Tatort gegangen und habe mir Leichen angeguckt. Das ist nichts für mich.“
Vermissen Sie es, die Tiefe eines Charakters zu erforschen? In den ersten Staffeln einer Krimiserie passiert da ja nie viel.
„Ja, tu ich. Aber unsere Serie ist noch neu und kann sich entwickeln. Und solange es sie geben wird, werden wir diese Charaktere erforschen. Das ist das Gute an einer Serie: Es gibt immer eine neue Episode in der nächsten Woche, und wenn sie erfolgreich ist, hat man immer die Gelegenheit Neues auszuprobieren. Und das werden wir über die Jahre tun.“
Und würden Sie gern wieder Regie führen?
„Komisch, darüber habe ich auch gerade erst nachgedacht. Vielleicht führe ich ja irgendwann mal bei CSI: NY Regie, aber im Moment konzentriere ich mich auf meine Arbeit als Schauspieler – wenn ich eines Tages eine gute Story finde, die ich im Theater oder Kino umsetzen möchte, dann werde ich das tun. Aber im Moment ist mir die Serie wichtiger.“
(Update 2008: Regie führte Gary Sinise bei seiner eigenen Serie bisher nicht, 2006 war er aber Autor einer Episode.)
Neue Folgen von CSI: NY ab heute montags um 20.15 Uhr auf Vox.
Ich gelange mit meiner Frage an Sie, da ich eine Fernsehserie suche, von der ich den Namen nicht mehr weiß. Ich suche den Namen einer US-Serie aus den 80ern, bei der ein Hispano den Polizisten spielt. Den Helden habe ich sonst noch kaum in einem Film gesehen.
Die Serie spielt im Kalifornien (?) der 60er-Jahre, man sieht sehr viele Autos der frühen 50er.
Das Ganze ist ein bisschen an Miami Vice angelehnt, zumindest, was die Farben angeht, alles sehr pastell.
Der Held kämpft gegen die Mafia – oder hat zumindest einen Freund auf der falschen Seite des Rechts… Und kann ich die Serie auf DVD erwerben?
Vielleicht können Sie ja helfen. – Thilo
Es passt nicht alles ins Bild (z.B. der Hispano), aber der größte Teil der Beschreibung klingt stark nach Glänzender Asphalt, einer US-Serie von 1987, die 1990 bei RTL gezeigt wurde und im Los Angeles der 1950er-Jahre spielte. Hinter ihr steckte Anthony Yerkovitch, der auch Miami Vice erfunden hatte, und so sah die Serie auch aus.
Hauptdarsteller Michael Woods hatte in der Tat nie eine weitere größere Rolle, spielte aber in zahllosen Serien und Soaps in Gast- oder Episodenrollen mit.
Im Fernsehen wurde die Serie seit 16 Jahren nicht mehr gezeigt, und sie ist weder in den USAÂ noch in Deutschland jemals auf Video oder DVD erschienen. Da sie mangels Erfolg nach nur 11 Folgen vorzeitig eingestellt wurde, ist leider auch nicht mehr damit zu rechnen.
Nachtrag 7. Mai:
Thilo hat mittlerweile selbst noch etwas weiter geforscht, und die Serie Crime Story, ebenfalls von den Machern von Miami Vice, passt in der Tat noch eher auf seine Beschreibung. Deren Hauptdarsteller Dennis Farina ist derzeit dienstags bei RTL als Hauptdarsteller in den neuen Folgen von Law & Order zu sehen.
Und die gute Nachricht: Crime Story gibt es komplett auf DVD.
Wann geht es mit Dr. House weiter? Wird der Streik in Amerika den Start der nächsten Staffel verzögern? – Armin
Dr. House läuft auch weiterhin jeden Dienstag, allerdings halten jetzt für zwei Monate alte Folgen den Sendeplatz warm (selbst mit einer Wiederholung hatte Dr. House gestern übrigens so viele Zielgeruppenzuschauer wie keine andere Sendung). Ab dem 12. Februar kommen zehn neue Folgen. Das ist dann das zweite Bündel aus der dritten Staffel, die insgesamt 24 Folgen umfasst.
Der Start der vierten Staffel wird sich wohl nicht verzögern — und wenn, dann liegt es nicht am Streik. Die Staffel ist wie wie gewohnt im Herbst in den USA gestartet und wäre bei RTL ebenfalls spätestens zum gewohnten Zeitpunkt im September 2008 startklar. Durch den Streik der Drehbuchautoren könnte diese Staffel – wie berichtet – aber deutlich kürzer werden. Bisher wurden zwölf Folgen produziert, und wenn sich der Streik noch ein paar Monate hinzieht (was sein kann), war’s das für diese Saison.
Update 12. Februar:
Doch noch nicht. Erst in drei Wochen. Siehe hier.
War Die Schatzinsel nicht mal eine ZDF-Weihnachtsserie? Und wann endete eigentlich die Tradition der Weihnachtsserien im ZDF? Früher habe ich die Serien wie Timm Thaler und Patrik Pacard immer gesehen. – Asia
Ich rolle das Feld mal rückwärts auf und unterscheide zwischen zwei populären ZDF-Reihen. Als „Weihnachtsserie“ wurden die in der Regel sechsteiligen, jugendorientierten Serien wie Silas, Patrik Pacard oder Anna bezeichnet, die zwischen Heiligabend und Neujahr innerhalb einer Woche am frühen Abend komplett gezeigt wurden.
Die Tradition begann 1979 mit Timm Thaler. Sie endete an keinem genau definierbaren Punkt, sie plätscherte eher aus. Die letzte „richtige“ Weihnachtsserie war 1993 Clara, hatte aber schon nur noch fünf Teile. Dann weichten Sendeplatz und Format immer mehr auf. Stella Stellaris im Folgejahr war nur noch ein alberner Dreiteiler. Das ZDF selbst gibt als letzte Serie der Reihe Frankie von 1995 an, man könnte aber auch Im Tal der Sonne 1996 und Zwei allein 1998 dazuzählen.
Alle Lexikontexte zu den ZDF-Weihnachtsserien sind übrigens ab jetzt bei uns online:
Die Schatzinsel war in der Tat ebenfalls ein Mehrteiler, der 1966 zwischen Weihnachten und Neujahr gezeigt wurde. Sie fällt aber eigentlich in eine andere ZDF-Tradition: die Abenteuervierteiler. Mit dieser begann das ZDF schon 1964 mit Robinson Crusoe. Die Filme basierten in der Regel auf bekannten literarischen Vorlagen, die Einzelteile hatten Spielfilmlänge und waren wesentlich pompöser und aufwändiger produziert. Sie liefen meistens, aber nicht immer, in der Advents- oder Weihnachtszeit. In manchen Jahren setzte das ZDF aus. Der letzte Mehrteiler der Reihe, Der Mann von Suez, lief, als die neue Tradition der Weihnachtsserien schon begonnen hatte.
Auch die Lexikontexte zu den Abenteuervierteilern sind jetzt online:
Noch ausführlichere Informationen zu den Abenteuervierteilern und viele tolle Bilder gibt es in dem schönen Buch „Seewolf & Co.“ von Oliver Kellner und Ulf Marek, viele Bilder außerdem auf ihrer Homepage zum Buch.